Warnung: Phishing-Nachrichten im Stil der DRV im Umlauf
Vorsicht vor gefälschten E-Mails und SMS, die vermeintlich von der DRV stammen.
Datum: 28.10.2026
Aktuell erhalten viele Versicherte gefälschte E-Mails und SMS, die angeblich von der Deutschen Rentenversicherung stammen. Dabei handelt es sich jedoch sogenannte Phishing-Nachrichten.
So sollen beispielsweise unter dem Vorwand eines Sicherheitsupdates persönliche Daten, wie die Bankverbindung, eingegeben werden. Manchmal stellen die Betrüger den Versand wichtiger Dokumente, wie der jährlichen Renteninformation, in Aussicht. In anderen Fällen werden Empfänger über eine angebliche Fehlbuchung informiert, die zu einer Beitragserstattung führe.
Die DRV weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich dabei um Betrugsversuche handelt. Persönliche Daten werden niemals per Mail oder SMS angefordert!
Was alle Phishing-Nachrichten gemeinsam haben: Die Empfänger werden darin aufgefordert, einen Link anzuklicken, um dort Zahlungsinformationen oder persönliche Daten zu hinterlegen. Besonders perfide: Sowohl die E-Mail und SMS als auch die Landingpage sehen täuschend echt aus. So nutzen die Betrüger nicht nur Logo und Design der DRV, sondern imitieren mit Hilfe von KI auch den Sprachstil und gebrauchen ähnliche Formulierungen.
Sollte Ihnen eine E-Mail oder SMS verdächtig vorkommen, verschieben Sie diese bitte sofort in den Spam-Ordner bzw. löschen Sie diese. Klicken Sie keine Links an und führen Sie keine in den Nachrichten aufgeführten Aktionen oder Aufforderungen aus, um weder Ihre persönlichen Daten noch Ihre IT-Systeme zu gefährden. Via Kontaktformular können Sie vermeintliche Betrugsversuche melden.
Melden Sie auffällige Nachrichten oder Websites an die IT-Sicherheitsexperten der DRV Bund. Zwar konnten bereits eine Vielzahl der Betrugsseiten gesperrt werden. Dennoch kann nicht gewährleistet werden, dass neue Fake-Seiten erstellt und Phishing-Nachrichten verschickt werden.
Wie erkennt man eine Phishing-Nachricht?
Durch den betrügerischen Einsatz von KI wird es immer schwieriger, Fake-Mails von seriösen Nachrichten zu unterscheiden. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt im Rahmen des Cybersicherheitsmonitor 2026 vor Künstlicher Intelligenz und Online-Kriminalität.
Überprüfen Sie daher immer die Mail-Adresse des Absenders und nicht nur den Namen. Mail-Adressen wie z. B. "noreply@drv.de", "admin@lenterasafety.co.id" oder „badtechnology631@agentmail.to“ sind eindeutig als Spam zu erkennen. Genannte Links sowie die Nachrichten selbst enthalten bei genauerer Betrachtung häufig Schreibfehler.
Misstrauisch werden sollten Sie außerdem, wenn Ihnen in einer E-Mail oder SMS ein bestimmter Geldbetrag versprochen wird – unter der Voraussetzung, dass Sie Ihre Bankdaten eingeben. Oft wird auch zeitlicher Druck aufgebaut, etwa durch die Vorgabe einer kurzen Frist oder eines bald ablaufenden Links.
Was tun, wenn man auf eine Phishing-Nachricht hereingefallen ist?
Wenn Sie auf einen Phishing-Link geklickt haben, sollten Sie Ruhe bewahren und schnell handeln: Trennen Sie das Gerät vom Internet, um das Senden von Daten zu verhindern. Wenn Sie Ihre Bankdaten eingegeben haben, sperren Sie umgehend Ihre Karten oder informieren Sie Ihre Bank. Falls Sie Zugangsdaten eingegeben haben, ändern Sie Ihre Passwörter von einem anderen Gerät aus. Machen Sie Screenshots der Phishing-Seite und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Weitere Informationen zum Schutz vor Trickbetrug erhalten Sie in folgendem Video und in der Broschüre unterhalb der Meldung.