Lebensverläufe und Altersvorsorge (LeA)

Die LeA-Studie 2026 untersucht die Lebensverläufe und die Altersvorsorgeaktivitäten der Bevölkerung in Deutschland.



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Was ist die LeA-Studie?

LeA steht für Lebensverläufe und Altersvorsorge. Die LeA-Studie untersucht den Zusammenhang zwischen persönlichen Lebensverläufen und gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge. Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat die wissenschaftliche Leitung der LeA-Studie und führt diese zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales durch.

Das Sozialforschungsinstitut infas befragt für die Studie in den Jahren 2026 und 2027 Menschen von 40 bis unter 60 Jahren, die in Deutschland leben. Wenn sie mit einer Partnerin oder einem Partner zusammenleben, werden auch diese Personen einbezogen und ebenfalls befragt. Insgesamt werden rund 10.000 Menschen in Deutschland befragt.

Die LeA-Studie nimmt vor allem folgende Fragen in den Blick:

  • Welche Muster zeigen sich in Lebens- und Erwerbsverläufen?
  • Wie sorgen Menschen gesetzlich, betrieblich oder privat für das Alter vor?
  • Wie wird Altersvorsorge in Partnerschaften und Haushalten gestaltet?
  • Welche Rolle spielen Beschäftigungszeiten im Ausland?

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website der LeA-Studie.

Ein ganzheitliches Bild der Altersvorsorge

Ergänzung der persönlichen Angaben durch Informationen der Rentenversicherung und der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen

Portrait mit Mutter, Vater und KleinkindQuelle:DRV | Harms Portrait mit Mutter, Vater und Kleinkind

Eine Besonderheit der LeA-Studie ist die Möglichkeit, die Angaben aus dem Interview, mit bereits vorhandenen Verwaltungsdaten zu ergänzen. Dazu gehören auch Daten aus dem Versicherungsverlauf bei der Deutschen Rentenversicherung sowie zur Riester-geförderten Altersvorsorge bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen.

Lebens- und Erwerbsverläufe sind vielfältig. Sie umfassen unterschiedliche Zeiten, wie z.B. der Beschäftigung im In- und Ausland oder Selbstständigkeit, sowie Unterbrechungen aufgrund von Familie, Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Diese Unterschiede gehen mit verschiedenen Möglichkeiten und Formen der Absicherung im Alter einher.

Die Rentenversicherung erfasst die rentenrechtlich relevanten Zeiten sehr genau. Andere Bereiche, etwa andere Formen der Alterssicherung oder Informationen zum Haushalt, sind dort jedoch nicht enthalten. Erst durch die Zusammenführung der Angaben in der Befragung mit den Informationen bei der gesetzlichen Rentenversicherung und zur Riester-geförderten Altersvorsorge entsteht ein differenziertes Gesamtbild, auf dessen Basis verlässlichere Aussagen getroffen werden können. Die Daten der LeA-Studie helfen, die Alterssicherung als Ganzes weiterzuentwickeln.

Warum ist die LeA-Studie 2026 wichtig?

Die Lebensverhältnisse der Menschen in Deutschland und die Rahmenbedingungen der Altersvorsorge verändern sich stets. Damit die Altersvorsorge der Bevölkerung und im konkreten Fall der Menschen im Alter von 40 bis unter 60 Jahren verlässlich beurteilt werden kann, sind aktuelle und belastbare Informationen erforderlich. Die Ergebnisse der Befragung sind die Grundlage für die Weiterentwicklung der Alterssicherung im Interesse aller Generationen.

Die Teilnehmenden an der Studie tragen dazu bei, dass unterschiedliche Lebenswege und Vorsorgesituationen berücksichtigt werden. Jede einzelne Perspektive hilft, die Vielfalt der Altersvorsorge sichtbar zu machen.