Deutsche Rentenversicherung

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Empfehlungen der Arbeitsgruppen „Generische Methoden“, „Routinedaten“ und „Reha-Ökonomie“

Stand 01.07.1999 Kostenlos

Im Jahr 1995 wurden in Deutschland über eine Million Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführt. Der Bedarf an rehabilitativer Versorgung wird aufgrund der zunehmenden Häufigkeit chronischer Krankheiten und der zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung weiter wachsen. Gleichzeitig stoßen die verfügbaren Ressourcen für das Gesundheitssystem an ihre Grenzen. Daher wird die Notwendigkeit immer drängender, die Wirksamkeit und Qualität der medizinischen Rehabilitation auf der Basis wissenschaftlicher Untersuchungen zu verbessern.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Rentenversicherung als größter Rehabilitationsträger haben deshalb 1996 den Förderschwerpunkt „Rehabilitationswissenschaften“ initiiert. Mit dem gemeinsamen Förderschwerpunkt wollen BMBF und Rentenversicherung einen Beitrag zum Aufbau beziehungsweise der Weiterentwicklung der rehabilitationswissenschaftlichen Forschungstrukturen in Deutschland leisten. Gleichzeitig sollen mit der Förderung qualitativ hochstehender und international konkurrenzfähiger Forschungsprojekte neue Wege für eine patientengerechte und erfolgreiche rehabilitative Versorgung aufgezeigt werden. Dazu werden seit 1998 acht regionale Forschungsverbünde mit rund 70 Einzelprojekten gefördert, in denen Universitätsinstitute, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Rehabilitationskliniken und auch Vertreter der regionalen Rentenversicherungsträger zusammenarbeiten.

Eine zusammenfassende Darstellung des Förderschwerpunkts wurde als Supplement 2/1998 der Zeitschrift „Die Rehabilitation“ veröffentlicht.

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