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Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute

Die vorzeitige Altersrente nach 25 Jahren unter Tage

Foto: Drei Bergleute lehnen an einer WandWenn Sie ab oder nach dem 60. Lebensjahr die Wartezeit von 25 Jahren mit ständigen Arbeiten unter Tage erfüllt haben, haben Sie Anspruch auf diese Altersrente. Auch hier steigt die Altersgrenze schrittweise auf 62.

Die Anspruchsvoraussetzungen

Auf die Wartezeit von 25 Jahren werden Ihnen neben den ständigen Arbeiten unter Tage auch Zeiten angerechnet, in denen Sie Anpassungsgeld bezogen haben. Sie müssen dafür vor dem Beginn dieser Leistung eine Beschäftigung unter Tage ausgeübt haben. Daneben werden Ihnen auch Ersatzzeiten in der knappschaftlichen Rentenversicherung und Untertagezeiten aus der Zeit vor 1968 angerechnet, die ähnlich den Wartezeitalternativen der Knappschaftsausgleichsleistung (KAL) ermittelt werden. Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See prüft auf Antrag, ob Sie die Wartezeit erfüllen.

Diese Altersgrenzen gelten

Wer vor dem 1. Januar 1952 geboren ist, hat nach seinem 60. Geburtstag Anspruch auf die Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute.
Für alle Jahrgänge ab 1952 wird die Altersgrenze schrittweise auf das vollendete 62. Lebensjahr angehoben.

Achtung Vertrauensschutz
Sind Sie vor dem 1. Januar 1964 geboren und haben Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus oder der KAL bekommen, haben Sie Vertrauensschutz und können weiterhin mit 60 in Rente gehen.

Das können Sie hinzuverdienen

Neben Ihrer Altersrente können Sie noch hinzuverdienen. Dabei gelten dynamische Hinzuverdienstgrenzen, die in der Regel individuell berechnet werden.
Sie richten sich nach Ihrem Verdienst in den letzten drei Kalenderjahren vor der Altersrente.

Je nach Höhe Ihres Hinzuverdienstes wird die Altersrente

  • in voller Höhe,
  • in Höhe von zwei Dritteln,
  • in Höhe der Hälfte oder
  • in Höhe von einem Drittel gezahlt.

Die Höhe der für Sie maßgeblichen individuellen Hinzuverdienstgrenzen teilt Ihnen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Rentenbescheid mit.

Die Hinzuverdienstgrenzen ändern sich regelmäßig zum 1. Januar eines jeden Jahres und darüber hinaus zum 1. Juli jeden Jahres, wenn der Hinzuverdienst in den neuen Bundesländern erzielt wird. Sie dürfen Ihre individuelle Hinzuverdienstgrenze zweimal pro Kalenderjahr bis zum Doppelten überschreiten. Davon profitieren Sie beispielsweise, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zahlt oder Überstunden vergütet.

Wir sind gerne für Sie da

Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See berät Sie gerne: telefonisch oder persönlich in einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe.

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