Deutsche Rentenversicherung

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Anschlussrehabilitation nach COVID-19-Erkrankung

Datum: 07.05.2020

Rund 14 Prozent der COVID-19-Infektionen nehmen einen schweren Verlauf. Meist kommt es bei den Patienten zu einer schweren Lungenentzündung. Unter Umständen müssen Betroffene intensivmedizinisch behandelt und zeitweise künstlich beatmet werden. Am Ende der akuten Behandlungsphase sind sie deswegen stark geschwächt. Eine Anschlussrehabilitation (AHB) der Deutschen Rentenversicherung kann nach einem schweren Krankheitsverlauf erheblich dazu beitragen, dass COVID-19-Erkrankte wieder zu Kräften kommen und ihr Berufs- und Alltagsleben wie gewohnt fortführen können.

Die Anschlussrehabilitation folgt unmittelbar nach einer abgeschlossenen Akutbehandlung. Mit diesem Leistungsangebot will die Deutsche Rentenversicherung erreichen, dass ihre Versicherten möglichst schnell wieder ihren Alltag bewältigen und ihren Beruf ausüben können. Für Rehabilitanden mit Lungenerkrankung stehen der Rentenversicherung ausreichend Reha-Kliniken mit speziellen Angeboten zur Verfügung: Kranken- und Atemgymnastik, Ausdauertraining, Bewegungstraining, Krafttraining, Ergotherapie sowie balneo-physikalische Therapien fördern die Atemfunktion und stärken die Leistungsfähigkeit. Angebote aus der Psycho¬therapie stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die stationäre Rehabilitation ist in der Regel die geeignete Behandlungsform, da Patienten nach einer schwer verlaufenen COVID-19-Erkrankung einen erhöhten Bedarf an bestimmten Therapien wie Atemgymnastik, Psychotherapie oder Ergotherapie haben können. Aber auch eine ganztägig ambulante Rehabilitation kann zum Erfolg führen. Ob sie geeignet ist, hängt von den Funktionsstörungen, dem Infektionsstatus und der Transportfähigkeit der Patienten ab und sollte mit den behandelnden Ärzten vorab besprochen werden.

Versicherte, deren Erwerbsfähigkeit wegen einer COVID-19-Erkrankung gefährdet ist, können eine Anschlussrehabilitation der Rentenversicherung erhalten. Sie muss beim zuständigen Rentenversicherungsträger beantragt werden, dies ist bereits während der noch laufenden Akutbehandlung möglich. Die Sozialdienste der Akutkrankenhäuser unterstützen bei der Antragstellung. Die Rentenversicherung bearbeitet Anträge auf Anschlussrehabilitation in einem beschleunigten Verfahren, so dass Betroffene die Zusage für die Rehabilitation zügig erhalten.

Auf unserer Website finden Sie die Formulare und alle Informationen zur AHB. Gerne hilft auch das Team des Service-Telefons unter der kostenlosen Nummer 0800 1000 4800 weiter.