Deutsche Rentenversicherung

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Curriculum Generische Selbstmanagementmodule (SelMa)

Standardisierte Patientenschulung

Stand 20.08.2019 Kostenlos

Was bedeutet Selbstmanagement?

In der Behandlung chronischer Erkrankungen hat der Patient/die Patientin eine aktive Rolle. Selbstmanagement umfasst die individuelle Fähigkeit, die eigene Erkrankung mit ihren Folgen im Alltag zu bewältigen und dadurch eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten. Dies umfasst nicht nur mit den Symptomen umgehen zu lernen, sondern auch bei der Behandlung mitwirken oder selbst Aufgaben zu übernehmen (z. B. Symptombeobachtung, Medikamenteneinnahme). Häufig sind körperliche und psychosoziale Folgen (z. B. belastende Gefühle, veränderte Lebensrollen) zu bewältigen und es sind auch Lebensstiländerungen (z. B. gesündere Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung) angezeigt. Obwohl der Patient/die Patientin zunächst einmal selbst für all diese Aufgaben verantwortlich ist, sollte er/sie mit verschiedenen Gesundheitsprofessionen zusammenarbeiten und häufig auch das soziale Umfeld einbeziehen. Selbstmanagement kann man auch als kontinuierlichen und dynamischen Prozess sehen, bei dem der/die Einzelne sich Ziele setzt und sein/ihr Verhalten so steuert, dass er/sie diesen Zielen näher kommt. Es gibt somit viele Selbstmanagementthemen, die unabhängig von der spezifischen Erkrankung sind.

Die Förderung von Selbstmanagement bedeutet dem Patienten/der Patientin die entsprechenden Kompetenzen zu vermitteln und ihn/sie zu autonomen Handeln zu befähigen. Es bedeutet beispielsweise, den Patienten/die Patientin darin zu unterstützen, sich über seine/ihre persönlichen Ziele klar zu werden und sich passende Ziele zu setzen. Es bedeutet, ihm/ihr dabei zu helfen, sein/ihr Handeln so zu planen, dass er/sie diese Ziele erreichen kann. Es geht darum, mögliche Schwierigkeiten vorwegzunehmen. Schließlich geht es darum, Strategien zu vermitteln, wie man den eigenen Fortschritt überprüfen und somit sein Handeln und seine Ziele anpassen kann. Im Vordergrund steht also nicht die Vermittlung von Wissen, sondern das Anleiten und Einüben von Techniken zur Steuerung eigenen Handelns. Selbstmanagement bleibt dabei immer ein Prozess, der vom Patienten/von der Patientin selbst definiert und gesteuert wird.

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