Deutsche Rentenversicherung

Auf den Punkt gebracht: Meldungen

Stand 31.01.2022

Meldungen – so machen Sie es richtig

Die Kranken- und Pflegekassen, die Rentenversicherungsträger, die Unfallversicherungsträger und die Bundesagentur für Arbeit benötigen zur Erfüllung ihrer Aufgaben von allen Arbeitgebern Informationen über die bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer. Deshalb müssen alle Arbeitgeber für die bei ihnen Beschäftigten Meldungen erstatten. Die Daten dieser Meldungen dienen auch dazu, die Ansprüche der Beschäftigten auf Leistungen gegenüber den zuständigen Versicherungsträgern sicherzustellen.

Grundlage für das Meldeverfahren in der Sozialversicherung sind die §§ 28a bis 28c SGB IV, die Verordnung über die Erfassung und Übermittlung von Daten für die Träger der Sozialversicherung (Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung DEÜV) sowie die zu § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 SGB IV erlassenen Gemeinsamen Grundsätze der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung.

Wichtige Begriffe sind im laufenden Text mit blauer Schrift gekennzeichnet. Sie werden zum Teil am Rand mit dem gleichen oder einem ähnlichen Begriff wiederholt. In der Broschüre „Auf den Punkt gebracht: Prüfung von A – Z“ finden sich die herausgestellten Begriffe in lexikalischer Abfolge wieder – ergänzt um prüfrelevante Hinweise.

Für Arbeitgeber, die die Ausfüllhilfe sv.net nutzen, empfehlen wir die "Erklärt! sv.net bei Minijobs"-Videos der Minijob-Zentrale. In den Filmen erfahren Sie, wie Sie Ihre Minijobber an- und abmelden oder Beitragsnachweise und Jahresmeldungen erstellen. Auch die grundsätzliche Installation der Software sv.net wird erläutert.

Erklärt! sv.net bei Minijobs

Hinweis zum Abschnitt 1.4, Seite 9:

Zum 1. Juli 2022 sollte das elektronische Verfahren zur Übermittlung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von den Krankenkassen an den Arbeitgeber starten und damit die Vorlage des "gelben Scheins" beim Arbeitgeber ersetzen. Mit dem "Gesetz zur Verlängerung von Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie beim Kurzarbeitergeld und anderer Leistungen" vom 23. März 2022 wird die Pilotphase bis zum 31. Dezember 2022 verlängert, sodass das Verfahren nunmehr erst zum 1. Januar 2023 verpflichtend einzusetzen ist.

Mehr zum Gesetz finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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