Deutsche Rentenversicherung

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DRV-Bund: Forschungsförderung durch die Abteilung Rehabilitation

Die Deutsche Rentenversicherung Bund fördert auch als Rentenversicherungsträger (Abteilung Rehabilitation) Forschungsvorhaben im Bereich der Rehabilitation. Damit sollen Projekte unterstützt werden, die der Weiterentwicklung der Rehabilitation dienen und die geeignet sind, die Zielsetzung der Rehabilitation im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung zu unterstützen. Es gelten hierbei die Richtlinien der Deutschen Rentenversicherung Bund über Zuwendungen nach § 31 Abs. 1 Nr. 3 SGB VI an Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Rehabilitation forschen oder die Rehabilitation fördern.

Richtlinien der Deutschen Rentenversicherung Bund über Zuwendungen

Fördermittel können bei der Abteilung Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Bund beantragt werden. Die Begutachtung von Projektanträgen erfolgt bezüglich inhaltlicher Relevanz und methodischer Qualität sowie gegebenenfalls unter Einbindung externer Expertise. Die Forschungsprojekte können durch die Abteilung Rehabilitation fachlich betreut werden.

Bitte lesen Sie auch unsere

Nebenbestimmungen

Wenn Sie Fragen im Zusammenhang mit der Förderung der Rehabilitationsforschung durch die Abteilung Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Bund haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an

mailto:forschungsfoerderung@drv-bund.de

oder an

Nadine Vorsatz, Tel. 030 – 865-81584
(fachliche Fragestellungen zur Forschungsförderung)

bzw.

Steffen Ohmann, Tel. 030 – 865-82713
(verfahrenstechnische Fragestellungen zur Forschungsförderung)

Zu den Themen ...

Antragstellung

Die Beantragung von Zuwendungen im Bereich Reha-Forschung erfolgt in 2 Stufen:

  • Reichen Sie bitte eine Projektskizze ein (per E-Mail an forschungsfoerderung@drv-bund.de)
  • Wird das Projektvorhaben im Zuge der internen Begutachtung der Skizze als grundsätzlich förderungswürdig bewertet, kann in einem zweiten Schritt die Aufforderung zur ausführlichen Antragstellung auf Zuwendung erfolgen. Diesen Antrag senden Sie uns bitte per E-Mail an forschungsfoerderung@drv-bund.de sowie in schriftlicher Form unterschrieben und datiert an:

Deutsche Rentenversicherung Bund
Abteilung Rehabilitation
Referat 8011, Sachgebiet 4
10704 Berlin.

Die folgenden Leitfäden dienen als Hilfestellung zur Gestaltung einer beurteilungsfähigen Projektskizze sowie eines ausführlichen Projektantrages. Unterlagen, die den Vorgaben dieser Leitfäden nicht entsprechen, können gegebenenfalls nicht berücksichtigt werden.

Leitfaden zur Erstellung einer Projektskizze

Leitfaden zur Erstellung eines Projektantrages

Bei der Antragstellung ist der Datenschutz bereits zu berücksichtigen.

Für die Förderung in Form von Zuwendungen gelten folgende

Nebenbestimmungen. 

Achtung: Forschungsförderungsanträge für das Jahr 2021 sind spätestens am 15. Februar 2020 einzureichen. Zur Einhaltung der Frist genügt die Einreichung der Projektskizze. Verspätet eingehende Projektskizzen/Anträge können nur für das Jahr 2022 berücksichtigt werden.

Datenschutz

Bei der Antragstellung ist der Datenschutz bereits zu berücksichtigen. Wird ein Antrag auf eine Forschungsförderung bewilligt, ist ein ausgearbeitetes Datenschutzkonzept erforderlich. Dieses muss auch Texte zur Teilnehmerinformation und zur Einwilligungserklärung enthalten. Das Datenschutzkonzept wird durch uns und ggf. durch die zuständige Aufsichtsbehörde geprüft. Über diese Prüfung erhalten Sie eine entsprechende Mitteilung.

Einschlägige Rechtsgrundlagen für Datenschutzkonzepte sind die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie die jeweils aktuellen bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften (insbesondere das Bundesdatenschutzgesetz [BDSG] und das Sozialgesetzbuch X [SGB X]).

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Für die Erstellung eines ausführlichen Datenschutzkonzeptes bei Forschungsvorhaben können Sie bei uns einen Leitfaden und weitere Hinweise erhalten.

Hinweise zu Teilnehmerinformation und Einwilligungserklärung

Nehmen Versicherte der Deutschen Rentenversicherung an einem Forschungsvorhaben teil, sind sie ausreichend über die Studie und die Bedingungen ihrer Teilnahme zu informieren. Ihr Einverständnis an der Teilnahme müssen sie in den meisten Fällen schriftlich erklären.

Die Teilnehmerinformation muss Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Bezeichnung des Forschungsvorhabens
  • verantwortliche Institution/Personen für das Forschungsvorhaben und Ansprechpartner
  • kurze Beschreibung des Forschungsvorhabens mit inhaltlichem Bezug zur Rehabilitationsleistung
  • Beschreibung nach Art, Umfang und Ablauf der Datenerhebung
  • Hinweise zum Datenschutz
  • Hinweise zur Freiwilligkeit der Teilnahme

Mit der Unterschrift der Einwilligungserklärung erklärt die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer, dass sie bzw. er über den Inhalt und Zweck des Forschungsprojekts informiert wurde, an dem Projekt teilnehmen will und in die Datenerhebung einwilligt. Die Erklärung enthält auch einige Hinweise auf die Rechte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zum Beispiel jederzeit ohne Angabe von Gründen zurücktreten zu können.

Hinweis: Die Forschungsstelle und die Stellen, welche Daten liefern, sind und bleiben die datenschutzrechtlich verantwortlichen Stellen für die personenbezogenen Forschungsdaten.

21. Rehabilitationswissenschaftliches Symposium am 30. Oktober 2020 in Halle

„Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis - Chancen und Herausforderungen“

Das 21. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) und des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg, Mitteldeutschland (BBMD) findet am Freitag, 30. Oktober 2020, ab 10 Uhr in den Räumlichkeiten der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland in Halle (Saale) statt. Die Keynote zu „Anspruch und Realität praxisrelevanter Rehabilitationsforschung – Lösungsansätze aus verschiedenen Perspektiven für die erfolgreiche Umsetzung von Projektergebnissen“ wird Dr. Rolf Buschmann-Steinhage halten. Anschließend stellt Prof. Dr. Katja Nebe von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die „Forschungsbrennpunkte zur Anwendung des Rechts zum inklusiven Arbeitsmarkt“ vor.

Wie die Umsetzung von Rehabilitationsempfehlungen im Rahmen der Pflegebegutachtung gelingen könnte, wird Andre Golla, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, aufzeigen. Von der AOK Nordost kommentiert dies Chris Behrens aus Sicht eines Leistungsträgers zur „Verbesserung der Teilhabe von Pflegebedürftigen“. Konzipiert wurde das Programm von Prof. Dr. Wilfried Mau, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, als wissenschaftlicher Leiter des 21. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums.

Am Nachmittag werden Sebastian Bernert und Martin Brünger von der Charité - Universitätsmedizin Berlin das Projekt „Screening der Über 45-Jährigen zur Erfassung des Präventions- und Rehabilitationsbedarfs: Ergebnisse aus dem Praxistest“ präsentieren. David Schymainski und Julia Solvie aus der „Forschungsgruppe Psychosomatik“ um Prof. Dr. Michael Linden von an der Charité - Universitätsmedizin Berlin stellen den „Rehabilitationsbedarf bei Patienten in ambulanter Psychotherapie: Ergebnisse einer versorgungsepidemiologischen Studie“ vor. Über „Soziale Ungleichheiten im Zugang von medizinischen Rehabilitationsleistungen. Ergebnisse aus dem SPE-III“ werden Jenny Markert und Prof. Dr. M. Richter von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg referieren.

Die „Vermittlung interprofessioneller Kompetenzen“ thematisiert Dr. Susanne Weinbrenner von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Prof. Dr. Wilfried Mau wird über „Rehabilitation im neuen Gegenstandskatalog Medizin und im NKLM“ sprechen. Und Laura Retznik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, zeigt „Stand und Perspektiven der rehabilitationsbezogenen Ausbildung nicht-ärztlicher Berufsgruppen“ auf.

Im Rahmen des Symposiums wird in diesem Jahr erneut der nunmehr 5. Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. vergeben, der mit 5.000 EUR dotiert ist.

Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Sie auf der BBMD-Homepage unter diesem Link:

Rehabilitationswissenschaftliches Symposium

Forschungs- und Innovationspreis

Die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. lobt erneut gemeinsam mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland (BBMD) den Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. aus. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro.

Bis zum 30. Juni 2020 können die Bewerberinnen und Bewerber wissenschaftliche Artikel einreichen. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die ein rehabilitationswissenschaftliches Thema behandeln, deren deutsch- oder englischsprachige Publikation in einer peer-reviewed Zeitschrift nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter möglich.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine von der GfR e.V. eigens dafür eingerichtete Jury. Mitglieder dieser Jury sind neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Gebiet der Rehabilitationsforschung auch Vertreterinnen und Vertreter dreier Rentenversicherungsträger sowie einer Krankenkasse. Der Rechtsweg gegen die Entscheidung der Jury ist ausgeschlossen.

Die Verleihung findet im Rahmen des 21. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums von GfR und BBMD am 30. Oktober 2020 in Räumlichkeiten der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland in Halle statt. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird einen wissenschaftlichen Vortrag zum Thema der prämierten Arbeit halten.

Weitere Informationen finden Sie auf der BBMD-Homepage unter diesem Link:

Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V.