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Kinder, Hausbau, Beruf - das hat Priorität! 

Vorsorgestrategien für Familien

Familien, in welcher Form auch immer, leisten mit der Erziehung von Kindern einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und für den Generationenvertrag der gesetzlichen Rentenversicherung. Oft ist die Familie ein soziales Netz für kranke oder pflegebedürftige Angehörige.

 Was wir für Familien tun

Zeiten der Kindererziehung oder der häuslichen Pflege können die spätere gesetzliche Rente steigern. Ist die Erwerbsfähigkeit bedroht, kann die gesetzliche Rentenversicherung mit Rehabilitations-Leistungen helfen, auch bei bestimmten Krankheiten Ihrer Kinder oder Angehörigen. Wenn Sie nur noch eingeschränkt oder nicht mehr arbeiten können, zahlen wir unter bestimmten Voraussetzungen Erwerbsminderungsrente. Stirbt ein Elternteil, sichern wir Ihre Familie mit Witwen-, Witwer-, Waisen- oder Erziehungsrenten. Im Alter erhalten Sie, abhängig von Ihren Versicherungszeiten, Altersrente.

Ergänzend zur gesetzlichen Rentenversicherung sollten aber gerade Sie die zusätzliche Altersvorsorge im Auge haben. Damit Sie und Ihre Familie rundherum geschützt sind.

 Minimieren Sie private Risiken! 

Sie sollten Ihre Familie gegen existenzbedrohende Risiken, wie Berufsunfähigkeit oder Invalidität, durch entsprechende Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen absichern. Dieses Risiko ist gesetzlich nicht abgedeckt. Damit können Sie zum Beispiel bei unerwarteter Krankheit fehlendes Einkommen ausgleichen und so den Lebensunterhalt Ihrer Familie gewährleisten. Ebenso unentbehrlich ist eine Haftpflichtversicherung. Diese Versicherungen kosten meist wenig, können aber im Notfall Ihre Familie vor einem finanziellen Kollaps schützen. Bei Versicherungen gilt generell: Lassen Sie sich eingehend beraten, vergleichen Sie mehrere Angebote und deren Leistungen im Detail.

 Sorgen Sie zusätzlich fürs Alter vor!

Entscheiden Sie sich auf jeden Fall für eine zusätzliche Altersvorsorge. Damit Sie im Alter Ihren Lebensabend unbelastet genießen können. Welche Vorsorge für Sie richtig ist, hängt von Ihrer aktuellen Situation ab. Gerade Familien können dazu Unterstützung vom Staat erhalten. Nützen Sie dieses Angebot! Wir haben Ihnen nachfolgend einige Beispiele zusammengestellt: Noch ein Tipp: Die erstgenannte Riester-Rente eignet sich nahezu immer! 

  •  Eine Möglichkeit für Familien: „Riestern Sie“

Entgegen so manch anderslautender Behauptung: Die Riester-Rente ist einfach und effektiv. Familien erhalten hier pro Jahr für jedes Kind 185 Euro zusätzlich zur staatlichen Zulage von 175 Euro. Wurde Ihr Kind 2008 oder später geboren, schießt der Staat sogar 300 Euro zu. Durch die Ehegattenförderung profitiert auch Ihr Ehepartner, selbst wenn er nichts verdient oder nicht Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung ist. Schon ab 60 Euro im Jahr sind Sie dabei und profitieren von satten Zuschüssen. Wie immer gilt bei Versicherungen: Vergleichen lohnt sich! Und noch etwas: Achten Sie unbedingt darauf, dass der Ihnen angebotene Vertrag zertifiziert ist.

Familien, die überlegen, ob sie mal Immobilienbesitzer werden wollen, sollten Wohnriester unter die Lupe nehmen. Hierunter fallen spezielle Riester-Produkte, die es erlauben, die staatliche Förderung für die Entschuldung der selbstgenutzten Immobilie zu verwenden. 

  • Vorsorge-Vorteile für Teilzeitbeschäftigte nutzen

Wenn Sie sozialversicherungspflichtig in Teilzeit beschäftigt sind und zusätzlich vorsorgen, haben Sie Anspruch auf die gleichen Zulagen wie Vollzeitbeschäftigte. Beim Aufbau einer betrieblichen Altersvorsorge werden Teilzeitbeschäftigte durch den Anspruch auf Entgeltumwandlung sogar besser gestellt als früher. Anwartschaften aus der Entgeltumwandlung können auch dann nicht mehr verfallen, wenn Sie aus dem Betrieb ausscheiden.  

  • Mit Minijob Großes bewirken!

Wenn Sie bei einem Minijob nicht auf Ihre Versicherungspflicht verzichten, lohnt sich das für Sie: Die Zeit gilt als vollwertige Beitragszeit und trägt dazu bei, die Mindestversicherungszeit für die Inanspruchnahme von Leistungen zu erreichen. Außerdem erfüllen Sie damit die Voraussetzung für eine Reha-Maßnahme und die Zulagenförderung bei einer Riester-Rente. Achtung: Sollten Sie den Minijob schon vor 2013 aufgenommen haben und immer noch nicht mehr als 400 Euro monatlich verdienen, müssen Sie für die Versicherungspflicht den pauschalen Beitrag freiwillig aufstocken. Dazu berät Sie auch unsere Minijob-Zentrale ( https://www.minijob-zentrale.de). 

  • Vorsorge in der Elternzeit treffen!

Sind Sie als Arbeitnehmer in der Elternzeit, haben Sie das Recht, eigene Beiträge zum weiteren Aufbau Ihrer Betriebsrente zu leisten. Dies gilt auch für Zeiten, in denen Sie in einem bestehenden Arbeitsverhältnis sind und Lohnersatzleistungen, zum Beispiel Krankengeld, beziehen. 

 Pflegen Sie Ihr Rentenkonto!

Ab dem 27. Lebensjahr erhalten Sie von Ihrem Rentenversicherungsträger regelmäßig eine Renteninformation, sofern Sie mindestens fünf Jahre Beitragszeiten haben. Diese verdient Ihre Aufmerksamkeit! Denn wir teilen Ihnen darin alle gespeicherten Daten mit. Auch wenn die Elternzeit turbulent ist, nehmen Sie sich die Zeit und melden Sie uns die Geburt Ihrer Kinder. Damit wir Ihnen die Erziehungszeiten in Ihrem Rentenversicherungskonto gutschreiben können. Egal welche Lücken Sie entdecken bzw. ob Sie aufgefordert werden, bestimmte Unterlagen einzureichen, treten Sie mit uns in Kontakt. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Renteninformation. Damit ihr Rentenkonto später lückenlos und vollständig ist!

 Wir informieren Sie kostenlos und neutral!

Wir betreuen mehr als 53 Millionen Versicherte und fast 21 Millionen Rentner. Neben unseren Kerngebieten Reha und Rente sind wir Ihr kompetenter Partner in Sachen Altersvorsorge. Bei der zusätzlichen privaten oder betrieblichen Altersvorsorge begleiten wir Sie als Wegweiser – kostenlos und neutral. Bestimmte Finanzdienstleister und Produkte dürfen wir Ihnen aus rechtlichen Gründen nicht empfehlen. Wir unterstützen Sie gerne mit einer breiten Palette von nützlichen Informationen zum Thema Altersvorsorge:    

  • Speziell für junge Leute
    Die Jugendinitiative der Deutschen Rentenversicherung finden Sie unter Rentenblicker 
  •  Sie möchten lieber ein persönliches Gespräch?
    Kein Problem! Unsere Mitarbeiter informieren Sie über die Möglichkeiten der zusätzlichen Altersvorsorge. In einem speziellen Altersvorsorgegespräch können Sie gemeinsam mit der Rentenversicherung Ihr Einkommen schätzen, das Ihnen voraussichtlich im Alter zur Verfügung steht. Sie erfahren auch, welche Fördermöglichkeiten für Sie in Frage kommen. 
  • Ihr telefonischer Draht zu uns
    Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800 gerne weiter. Auskünfte zum Zulagenverfahren der Riester-Rente erhalten Sie auch bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen, telefonisch unter der kostenpflichtigen Nummer 03381 21 22 23 24 (Mail: zulagenstelle@drv-bund.de).

Wenn Sie eine neutrale produktbezogene Anlageberatung brauchen, können Sie sich an Ihren örtlichen Verbraucherschutz wenden. Die verschiedenen Verbraucherzentralen haben umfangreiches Informationsmaterial. Dort finden Sie auch Testergebnisse zu Anbietern und Produkten. Auch Einzelberatungen werden angeboten. Der Service ist allerdings nicht kostenlos.

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