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Rentenungleichheit in Deutschland

Stellungnahme zur BILD-Meldung

Datum: 03.11.2015

In dem Beitrag "Ost-Berliner bekommen 1,5-mal so viel Rente wie Saarländer" schreibt BILD heute, dass die Höhe der durchschnittlichen Altersrenten in verschiedenen Bundesländern von 2013 zu 2014 gesunken seien, im Rentenzugang in Schleswig-Holstein um 5 Euro, in Rheinland-Pfalz um 20 Euro, in Nordrhein-Westfalen um 31 Euro und im Saarland sogar um 116 Euro.

Die Deutsche Rentenversicherung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die im Artikel von BILD dargestellten unterschiedlichen Entwicklungen der Rentenzahlbeträge zwischen Bundesländern im Westen und Osten zum großen Teil auf die "neuen Mütterrenten" zurückzuführen sind. Die "neuen Mütterrenten" erhalten überwiegend westdeutsche Frauen, die durch die Anerkennung eines weiteren Jahres an Kindererziehungszeiten erstmalig einen Rentenanspruch erworben haben. In den neuen Ländern hatten die Mütter in aller Regel auch ohne das zusätzliche Kindererziehungsjahr bereits die Wartezeit erfüllt und erhielten eine Altersrente.

Da die Höhe der "neuen Mütterrenten" im Durchschnitt eher gering ist, hat dies eine dämpfende Wirkung auf die durchschnittliche Höhe der Altersrenten im Westen. Im Artikel von BILD wurden Zahlen verwendet, die nicht um diesen Sondereffekt bereinigt wurden. Die bereinigten Zahlen ergeben einen Anstieg der Rentenzahlbeträge in sämtlichen Bundesländern.

Beigefügt ist eine Übersicht über die durchschnittliche Höhe der Altersrenten in den verschiedenen Bundesländern. Hier sind auch die um die "neuen Mütterrenten" bereinigten Zahlen veröffentlicht.