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25. Reha-Kolloquium in Aachen

„Gesundheitssystem im Wandel – Perspektiven der Rehabilitation“

Datum: 25.02.2016

Mehr als 1.500 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Therapeuten werden auf dem 25. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen über das Thema „Gesundheitssystem im Wandel – Perspektiven der Rehabilitation“ diskutieren. Das Reha-Kolloquium ist seit Jahren das wichtigste Diskussionsforum für die Rehabilitationsforschung.

Durch den demografischen Wandel und die Zunahme chronischer Erkrankungen entstehen zahlreiche Herausforderungen für Medizin und Rehabilitation. Die Rehabilitation muss darauf reagieren. Die Expertinnen und Experten diskutieren bei dem Kolloquium, wie das angesichts eines sich wandelnden Gesundheitssystems am besten zu erreichen ist. Behandelt wird auch die Frage, wie in der Rehabilitation der Rentenversicherung auf eine Verschiebung der Indikationen und insbesondere eine deutliche Zunahme von psychischen Erkrankungen reagiert werden kann. Diskutiert wird darüber hinaus die Frage, warum Zuwanderer die Rehabilitationsleistungen der Rentenversicherung seltener als Deutsche in Anspruch nehmen und wie man Migranten mit gezielten Informationen stärker für die Rehabilitationsleistungen sensibilisieren kann.

Die Eröffnungsveranstaltung beginnt am 29. Februar um 10.00 Uhr. Vorgesehen sind zunächst Grußworte von Frau Gundula Roßbach, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herrn Holger Baumann, Direktor bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, Herrn Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen und Herrn Hans-Ludwig Flecken vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Anschließend befasst sich Professor Giovanni Maio, Professor für Medizinethik an der Universität Freiburg, in seinem Plenarvortrag mit dem Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie: Wie kann es gelingen, eine Medizin und eine Rehabilitation zu gestalten, die den Patienten als Menschen und nicht als „Kunden“ im Blick hat, die Gesundheit nicht als Ware verkauft und die medizinische Versorgung als Sorge um den Kranken und nicht als Dienstleistung versteht?

Die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Rheinland und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften veranstalten das Kolloquium gemeinsam. Veranstaltungsort ist das Eurogress Aachen, Monheimsallee 48, 52062 Aachen.