Deutsche Rentenversicherung

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Wir möchten gerne unsere Webseite verbessern und dafür anonyme Nutzungsstatistiken erheben. Dürfen wir dazu vorübergehend ein Statistik-Cookie setzen? Hierbei wird zu keiner Zeit Ihre Nutzung unserer Webseite mit persönlichen Daten in Verbindung gebracht.
Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Auf dieser Seite ist auch jederzeit der Widerruf Ihrer Einwilligung möglich.

OK

Mindestlohn

Jeder Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf Zahlung eines Arbeitsentgelts mindestens in Höhe des gesetzlichen Mindestlohns durch den Arbeitgeber. Vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 beträgt die Höhe des Mindestlohns 9,50 Euro brutto je Zeitstunde. Ab 1. Juli 2021 beträgt die Höhe des Mindestlohns 9,60 Euro brutto je Zeitstunde. Ausnahmen gibt es für Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, ehrenamtlich Tätige und Langzeitarbeitslose im ersten halben Jahr der Beschäftigung sowie für bestimmte Praktika. Für Auszubildende gilt seit 1. Januar 2020 ein Mindestlohn von monatlich 515 Euro im 1. Lehrjahr, wenn die Ausbildung im Jahr 2020 begonnen wurde. Beginnt sie im Jahr 2021 sind es monatlich 550 Euro, bei Beginn im Jahr 2022 585 Euro und bei Beginn im Jahr 2023 620 Euro. Im 2. Jahr der Berufsausbildung steigt die Mindestvergütung um 18 %, im 3. Jahr müssen 35 % mehr als im 1. Jahr bezahlt werden und im 4. Jahr 40 % mehr als im ersten Ausbildungsjahr.

Der Mindestlohn ist zum Zeitpunkt der vereinbarten Fälligkeit zu zahlen, spätestens am letzten Bankarbeitstag des Monats, der auf den Monat folgt, in dem die Arbeitsleistung erbracht wurde.

Arbeitgeber von geringfügig entlohnt Beschäftigten oder kurzfristig Beschäftigten sowie Arbeitgeber beziehungsweise Entleiher der in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Wirtschaftsbereiche oder Wirtschaftszweige (dies entspricht den Betrieben, die unter die Sofortmeldepflicht fallen) müssen grundsätzlich Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit gesondert dokumentieren, damit die Einhaltung des Mindestlohns nachprüfbar ist. Dies gilt nicht für geringfügige Beschäftigungen in Privathaushalten.

Unsere Leseempfehlung

%>