Curricula zur Förderung der Gesundheitskompetenz
Kompetenzorientierte Curricula
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Schulungen sind ein zentraler und rehabilitandenorientierter Therapiebaustein in der medizinischen Rehabilitation. Kompetenzorientierte Schulungen fördern die aktive Mitarbeit, die Selbstmanagementkompetenz als auch die informierte Entscheidungsfähigkeit der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.
Eine kompetenzorientierte Schulung wird systematisch geplant. Die Deutsche Rentenversicherung stellt den Reha-Einrichtungen für einzelne Krankheitsbilder und Themenbereiche kompentenzorientierte Curricula zur Verfügung. Diese Curricula können in vorliegender oder abgewandelter Form frei genutzt werden. Eingebunden in die Durchführung und Konzeption sind alle Berufsgruppen des Reha-Teams.
Jedes Curriculum besteht aus mehreren Modulen. Die Module können als Vorträge, Seminare, Schulungen oder Therapien in verschiedenen ETMs der Reha-Therapiestandards verschlüsselt werden. Vorschläge zur KTL-Verschlüsselung finden sich in jedem Curriculum. Die Einführung und die Curricula sind im Jahre 2026 aktualisiert worden.
Einführung
Nutzung der Curricula zur Förderung der Gesundheitskompetenz
Die Einführung informiert über Zielsetzung, Aufbau und Umsetzung der kompetenzorientierten Curricula in der medizinischen Rehabilitation.
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Curricula
Indikationsübergreifende Curricula
Indikationsübergreifende Curricula werden zu den Themen Förderung der Selbstmanagementkompetenz, Adipositas, Chronischer Schmerz, Diabetes mellitus Typ 2, gesunde Ernährung, und Rauchentwöhung angeboten.
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Curriculum Diabetes mellitus Typ 2 (in Bearbeitung) |
Weiterführende fachliche Hintergrundinformationen zum Thema Ernährung finden Sie in der Broschüre "SErFo" |
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Curricula der Sozialen Arbeit
Für die Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation werden drei Schulungsprogramme mit den Themen Einführung in das Sozialrecht, Berufswegplanung und Konflikte am Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt.
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Kardiologische Curricula
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Orthopädische Curricula
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Pneumologische Curricula
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Onkologische Curricula
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Gastroenterologische Curricula
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Neurologische Curricula
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Evaluation
Einzelne Schulungsprogramme sind bereits oder werden derzeit evaluiert. Hinweise auf Evaluationsergebnisse und ergänzende Schulungsmaterialien finden sich ggf. bei den jeweiligen Curricula.
Flyer
Quelle: DRV
Einen Überblick über alle Curricula zur Förderung der Gesundheitskompetenz gibt der Flyer "Schulungen zur Förderung der Gesundheitskompetenz".
Flyer "Schulungen zur Förderung der Gesundheitskompetenz"
Bezugsquelle, Ansprechpartner
Alle Curricula und die Einführung zur Förderung der Gesundheitskompetenz können als gedruckte Version über die E-Mail-Adresse
gesundheitstraining@drv-bund.de
angefordert werden. Die Broschüren und der Versand sind kostenfrei. Auch für weitere Informationen zum Thema Förderung der Gesundheitskompetenz stehen wir Ihnen unter dieser E-Mail-Adresse zur Verfügung.
Fortbildungen
Die Deutsche Rentenversicherung bietet Fortbildungen für Ärzte und Ärztinnen sowie Therapeuten und Therapeutinnen in der medizinischen Rehabilitation an. Zur Förderung der Schulungsleiterkompetenz wird jährlich ein Train-the-Trainer-Seminar angeboten.
Weitere Konzepte
Zentrum Patientenschulung und Gesundheitsförderung e. V.
Die Entwicklung und Evaluation weiterer Schulungsprogramme wurde von der Deutschen Rentenversicherung Bund gefördert. Weitere Hinweise zu Schulungsprogrammen in der medizinischen Rehabilitation und Fortbildungen finden Sie auf der Internetseite des Zentrums Patientenschulung und Gesundheitsförderung e.V. (ZePG e.V.). Ziel des Zentrums Patientenschulung und Gesundheitsförderung ist es, Gruppenprogramme in Rehabilitation und Prävention zu optimieren.
Aktuelle Gruppenprogramme des ZePG Link zur Webseite
MoVo-Konzepte
Auf dieser Plattform erfahren Sie alles rund um das MoVo-Konzept.
Ziel des Motivations-Volitions (MoVo)-Konzepts ist es, Menschen dabei zu helfen, einen gesundheitsförderlichen Lebensstil aufzubauen und fest in den Alltag zu integrieren. Das MoVo-Konzept geht von der Erkenntnis aus, dass es vielen Menschen schwerfällt, das, was sie sich vorgenommen haben, in die Tat umzusetzen. Auch dann, wenn Menschen hoch motiviert sind, gelingt es ihnen oft nicht, die entsprechenden Handlungen folgen zu lassen. Was diesen Personen fehlt, ist nicht noch eine weitere „Motivierungseinheit“, sondern konkrete Unterstützung bei der volitionalen Umsetzung ihrer Absichten. Dabei setzt sich das MoVo-Konzept aus zwei Teilen zusammen: Dem MoVo-Prozessmodell als dem theoretischen Rahmen der Lebensstiländerung sowie den MoVo-Interventionen als den konkreten Praxis-Programmen zur Änderung des Gesundheitsverhaltens. (Auszug MoVo-Konzept: Link www.movo-konzept.de)
Start - WOOP my life
WOOP ist eine wissenschaftlich fundierte mentale Strategie, mit der Menschen ihre Wünsche finden und erfüllen, Präferenzen festlegen und ihre Gewohnheiten ändern können.