Deutsche Rentenversicherung

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Wir möchten gerne unsere Webseite verbessern und dafür anonyme Nutzungsstatistiken erheben. Dürfen wir dazu vorübergehend ein Statistik-Cookie setzen? Hierbei wird zu keiner Zeit Ihre Nutzung unserer Webseite mit persönlichen Daten in Verbindung gebracht.
Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Auf dieser Seite ist auch jederzeit der Widerruf Ihrer Einwilligung möglich.

OK

Nachsorge für Kinder und Jugendliche

Wie geht es nach der Kinder- und Jugendlichenrehabilitation weiter?

Im Anschluss an eine Kinder- und Jugendlichenrehabilitation können Nachsorgeleistungen in Betracht kommen. Diese sollen den Erfolg der Kinder- und Jugendlichenrehabilitation langfristig sichern.

Leistungen zur Nachsorge können alle Angebote umfassen, die der Verstetigung des Rehabilitationserfolgs dienen. Hierbei kann es sich auch um therapeutische Interventionen handeln, die bereits während der Rehabilitation durchgeführt wurden und im Rahmen der Nachsorge fortgesetzt werden sollen. Die möglichst wohnortnahen, ambulanten Leistungen können multimodal oder unimodal erbracht werden.

Die Entscheidung über die Notwendigkeit von Nachsorgeleistungen wird in der Regel aus dem Verlauf der Kinder- und Jugendlichenrehabilitation getroffen. Voraussetzung für die Durchführung der Leistungen zur Nachsorge ist deshalb, dass die Rehabilitationseinrichtung den Nachsorgebedarf in Art und Umfang im Einzelfall feststellt, diesen mit dem Kind bzw. dem Jugendlichen und dessen Familie bespricht, Ziele erarbeitet sowie geeignete Nachsorgeleistungen durch eine Empfehlung einleitet.

Leistungen zur Nachsorge können von zugelassenen Nachsorgeanbietern durchgeführt werden. Die Zulassung erfolgt hierbei grundsätzlich durch die Rentenversicherung. Einzelheiten hierzu ergeben sich aus den Eckpunkten für Leistungen zur Nachsorge für Kinder und Jugendliche. Werden unimodale Nachsorgeleistungen jedoch von

  • Therapeutinnen/Therapeuten, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 124 SGB V zugelassen sind und Erfahrung in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen haben oder
  • von approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder approbierten Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten

durchgeführt, bedarf es keiner gesonderten Zulassung durch die Rentenversicherung.