Deutsche Rentenversicherung

Aktuelle Forschungsprojekte

Sollten Sie Informationen zu den Projekten wünschen, kontaktieren Sie uns bitte hier per E-Mail.

Das Dezernat Reha-Wissenschaften der Deutschen Rentenversicherung Bund fördert als Grundsatz- und Querschnittsaufgabe Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Rehabilitation. Wissenschaftliche Exzellenz und Nutzen für die Entwicklung der rehabilitativen Versorgungspraxis sind zentrale Kriterien für eine Förderung. Beantragte Fördermittel werden nach einem Prüfungs- und Bewilligungsverfahren in Form von Zuwendungen der Deutschen Rentenversicherung zur Förderung von Forschung zur Rehabilitation vergeben. Forschungsprojekte, die aktuell durch den Geschäftsbereich Prävention, Rehabilitation und Sozialmedizin außerhalb von Förder- und Forschungsschwerpunkten gefördert werden, finden Sie hier.

Aktuell geförderte Forschungsprojekte

April 2022 bis März 2026 - Entwicklung und Evaluation einer MBOR-AHB in der orthopädischen Rehabilitation der Rentenversicherung (MBOR-AHB-Studie)

Dr. Udo Kaiser, Dr. Wolfgang Bürger, Dr. Rüdiger Nübling - Gesellschaft für Qualität im Gesundheitswesen – GfQG, Karlsruhe; forschung und beratung im Gesundheitswesen – fbg, Karlsruhe 
Kooperationspartner: Salinenklinik Bad Rappenau, Rehaklinik Bad Boll, SRH Gesundheitszentrum Dobel

Ziele/Fragestellungen

Die zentrale Zielsetzung des Forschungsvorhabens beinhaltet die Frage, ob auch Rehabilitandinnen und Rehabilitanden einer Anschlussheilbehandlung (AHB) mit einer besonderen beruflichen Problemlage (BBPL) von einer Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitationsmaßnahme (MBOR) profitieren können, wenn der gesamte Reha-Prozess und die MBOR-Intervention auf die Bedarfe der Zielgruppe und die Spezifika des Verfahrens ausgerichtet sind. Wesentliche Fragestellungen des Projekts betreffen die Abschätzung des MBOR-Bedarfs in der AHB und die Wirksamkeit einer spezifisch auf die Zielgruppe (AHB Rehabilitanden mit BBPL) zugeschnittenen MBOR-AHB.

Methoden

Die Studie ist dreiphasig mit einem Mixed-Methods-Design konzipiert: Phase I (Erhebung Ist-Zustand AHB-MBOR_alt) und III (Überprüfung Effekte Vergleich AHB-MBOR_neu vs. _alt) sind als multizentrische, quasi-experimentelle, kontrollierte Interventionsstudie (Längsschnitt, 3 Messzeitpunkte) mit einer Interventionsgruppe (IVG) und einer Kontrollgruppe (KG) konzipiert. Phase II (Entwicklung AHB-MBOR_neu) wird als explorative, qualitative Studie auf der Basis von Expertengesprächen und Interviews realisiert. Sowohl bei der Analyse des IST (AHB-MBOR_alt) als auch bei der Entwicklung des SOLL (AHB-MBOR_neu) folgt die Methodik einer multiperspektivischen (Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, Mitarbeitende, KTL-Leistungsdaten) und multidimensionalen Betrachtung (quantitativ, qualitativ). Die Durchführung ist in drei Einrichtungen der orthopädischen Rehabilitation geplant. Die Datenanalyse umfasst deskriptive sowie inferenzstatistische Berechnungen.

Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten

Mit dem Projekt soll ein MBOR-Konzept im Bereich der AHB in der orthopädischen Rehabilitation entwickelt, implementiert und in Bezug auf die Wirksamkeit evaluiert werden. Die Ergebnisse sollen das MBOR-AP in Richtung AHB schärfen und der Fachöffentlichkeit, den Kostenträgern und insbesondere den Rehabilitationskliniken in Form eines Manuals / Schulungskonzeptes zur Verfügung gestellt werden. Publikationen / Vorträge sollen den Transfer der Ergebnisse in die Rehabilitationspraxis zusätzlich unterstützen.

November 2021 bis Oktober 2022 - Medizinerinnen und Mediziner mit ausländischem Abschluss in deutschen Rehabilitationseinrichtungen - eine quantitative Querschnittsstudie (MaA-quant)

Prof. Dr. Karla Spyra, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Ziele/Fragestellungen

Das Forschungsprojekt soll durch eine zweistufige, hybride Querschnittsbefragung auf Fachabteilungs- und Individualebene eine Bestandsaufnahme zum Phänomen Medizinerinnen und Mediziner mit ausländischem Abschluss (MaA) im deutschen Rehabilitationssystem liefern. Ziel ist es Anzahl, Verteilung und Merkmale von Ärztinnen und Ärzten mit einem ausländischen Studium und Universitätsabschluss (Mediziner*innen mit ausländischem Abschluss, kurz: MaA) zu erheben, die derzeitig in deutschen Rehabilitationseinrichtungen arbeiten. Sekundär erhebt das Projekt Daten zum beabsichtigten Berufsverbleib (retention intention) in der Rehabilitation. Es versteht sich dabei als Fortsetzungs- und Ergänzungsprojekt der im Sommer 2018 abgeschlossenen Studie „Ärztinnen und Ärzte in Migration - Integration in deutschen Reha-Einrichtungen (ÄiM-R) und der im Dezember 2020 ab-geschlossenen Studie „Entwicklung und Evaluation von Maßnahmen zur strukturierten Tran-sition und Integration migrierter Ärztinnen und Ärzte in deutsche Rehakliniken (STIR)“.

Methoden

Primär sollen Daten zur Anzahl und der Verteilung der MaA über das Bundesgebiet, sowie zu ihren spezifischen Merkmalen (sozio- und berufsbiographisch, migrations- und integ-rationsbezogen) erhoben werden. Darüber hinaus sollen Faktoren, die sich auf die Absicht zum Berufsverbleib in der Rehabilitation (retention intention) auswirken, ausfindig gemacht werden. Die Rekrutierung erfolgt postalisch, indem zunächst die Fachabteilungen der DRV (ca. n=2.100) angeschrieben werden. Die Befragung erfolgt hybrid. Die Auswertung der erhobenen Daten erfolgt anhand uni-, bi- und multivariater Analy-severfahren. Auf Basis der Ergebnisse kann eine Einschätzung der Rolle des Rehabilitations-systems bei der Integration der MaA in das deutsche Gesundheitssystem erfolgen.

Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten

Die Ergebnisse dieser Studie geben Aufschluss über die quantitative Bedeutung und die aktuelle Situation von MaA in den von der Rentenversicherung belegten Reha-Einrichtungen. Auf Basis der Erkenntnisse können Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Reha als Arbeitgeber initiiert werden, um gezielt dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Verweildauern der Beschäftigten in der Reha zu verlängern.

Oktober 2020 bis September 2022 – Auswirkungen der SARS‐CoV‐2-Pandemie auf Zugang, Inanspruchnahme und Ausgestaltung der Sucht-Rehabilitation (CoV-AZuR)

Prof. Dr. Karla Spyra, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Ziele/Fragestellungen

Das Projekt zielt darauf ab, Veränderungen im Bereich der ambulanten und stationären Sucht-Rehabilitation infolge der SARS-CoV-2-Pandemie umfassend zu analysieren, um hieraus Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung der Sucht-Rehabilitation abzuleiten. Auf organisationaler Ebene sollen organisatorische, strukturelle und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Einrichtungen der Sucht-Rehabilitation sowie die Ausgestaltung von therapeutischen Maßnahmen betrachtet und Herausforderungen und Chancen der veränderten Situation identifiziert werden. Auf Ebene der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sollen Veränderungen in Zugang, Inanspruchnahme und Behandlungsergebnissen (u.a. dauerhafte Abstinenz) im Verlauf und im Vergleich zur Zeit vor der SARS-CoV-2-Pandemie evaluiert werden.

Methoden

Das Projekt nutzt ein Mixed-Method-Design. In Zusammenarbeit mit dem Fachverband Sucht (FVS) sowie dem Bundesverband stationäre Suchtkrankenhilfe (buss) sollen ambulante und stationäre Einrichtungen der Sucht-Rehabilitation für eine Teilnahme gewonnen werden. Zur Beantwortung der Fragestellungen auf organisationaler Ebene soll eine Organisationsbefragung (Vollerhebung aller Einrichtungen der Sucht-Rehabilitation; Teilnahme von ca. 180 Einrichtungen, 3 Erhebungszeitpunkte) erfolgen, die durch vertiefende leitfadengestützte Telefoninterviews (20-30 Leitungspersonen in Einrichtungen, 2 Erhebungszeitpunkte) ergänzt wird. Zur Abbildung von Auswirkungen auf Ebene der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden soll auf Routinedaten (Deutscher Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe) zurückgegriffen werden. Ferner ist eine standardisierte Befragung von Patient*innen zu Beginn ihrer Sucht-Rehabilitation (ca. 150 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, 3 Erhebungszeitpunkte) vorgesehen.

Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten

Das Projekt nimmt eine systematische und umfassende Beschreibung der Pandemie-bedingten Veränderungen im Bereich der ambulanten und stationären Suchtrehabilitation vor. Die Analyse möglicher positiver und negativer Entwicklungen hinsichtlich der Zugangswege, der Organisation und des Angebots der rehabilitativen Versorgung sowie des Nachsorgemanagements erlaubt es,  Schlussfolgerungen für die optimierte Versorgung von Menschen mit Suchterkrankungen, aber auch für die Rehabilitation zu ziehen und zu Handlungsempfehlungen zu verdichten.

Oktober 2020 bis September 2022 - Medizinische Rehabilitation in Zeiten von SARS-CoV-2. Eine Mixed-Method-Studie zu Herausforderungen und Bewältigungsstrategien aus intersektionaler Multi-Stakeholder-Perspektive (ReCoVer)

Prof. Dr. Patrick Brzoska, Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin, Universität Witten/Herdecke

Untersuchungsziel

Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung von Leitlinien und Empfehlungen, wie die medizinische rehabilitative Versorgung während und nach Pandemien und anderen Public-Health-Krisen bestmöglich aufrechterhalten werden kann. Für die Erstellung eines Handlungskatalogs ist ein Konsentierungsprozess mit allen relevanten Stakeholdern vorgesehen. Dafür sollen erstens die Strategien von Reha-Einrichtungen bzw. ihrer Mitarbeiter*innen zur Bewältigung der Pandemie auf individueller und organisationaler Ebene erfasst werden. Zweitens sollen Erwartungen und Einstellungen (potentieller) Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie deren Erfahrungen vor, während und nach der rehabilitativen Versorgung im Verlauf der SARS-CoV-2-Pandemie ermittelt werden.

Forschungsdesign und Methodik

Zur Bearbeitung der Fragestellungen wurde ein Mixed-Method-Design gewählt, das qualitative und quantitative Forschungsansätze kombiniert. Im Einzelnen sind dies:

A) eine systematische Analyse („Scoping-Review“) vorliegender nationaler und internationaler Leitlinien/Empfehlungen für Gesundheitseinrichtungen zum Umgang mit Pandemien und anderen Public-Health-Krisen,
B) eine Dokumentenanalyse der Internetseiten von Einrichtungen medizinischer Rehabilitation,
C) qualitative Einzelinterviews mit 16-20 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden und 24-30 (potenziellen) Reha-Antragsteller*innen, die über Reha-Einrichtungen und Hausarzt-Praxen rekrutiert werden sollen,
D) eine Online-Befragung von Einrichtungen ambulanter und stationärer medizinischer Rehabilitation (N=1.707) sowie
E) qualitative Einzelinterviews mit 8-10 Mitarbeiter*innen ausgewählter Einrichtungen.

Die Daten aus den Forschungsansätzen A-E werden anschließend zusammengeführt und die Erkenntnisse daraus in einem Diskussionszirkel mit Rehabilitanden*innen und Experten*innen aus dem Bereich rehabilitativer Versorgung sowie aus dem Bereich Ethik diskutiert. Final wird ein Handlungskatalog erarbeitet, in dem Good-Practice-Ansätze konzeptualisiert und Empfehlungen zur Bewältigung der pandemiebedingten Herausforderungen gegeben werden.

Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten

Die geplante Entwicklung eines Handlungskatalogs, der die Perspektiven aller an der medizinischen Rehabilitation beteiligten Akteure einbezieht, ist für Reha-Einrichtungen von großem Nutzen, um künftige Pandemien und andere Public-Health-Krisen bewältigen zu können. Neben einer gedruckten Version wird das Handbuch auch in einer Online-Version zur Verfügung gestellt und den Akteuren in der Rehabilitation zugänglich gemacht.

Oktober 2020 bis September 2022 - Lernen von der SARS-COV2 Pandemie: Lektionen für die Zukunft der Leistungserbringung in der ambulanten beruflichen Rehabilitation (CoVaRe)

Prof. Mathilde Niehaus, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln
Kooperationspartner: Björn Hagen, Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, Köln

Ziele/Fragestellungen

Die berufliche Rehabilitation ist von den Folgen der Pandemie besonders betroffen, viele Leistungen wurden zwischenzeitlich auf Distanzangebote oder Hybridformen umgestellt. In dem Forschungsvorhaben werden diese Anpassungen der beruflichen Rehabilitation erfasst und hinsichtlich der Risiken und Potenziale aus der Perspektive aller aktiv am Prozess beteiligten Akteure bewertet. Daraus werden Implikationen für eine zukünftige Leistungserbringung erarbeitet. Konkrete Fragestellungen sind:

  1. Welche alternativen Formen der Leistungserbringung (Lern- und Beratungsformate) werden in der ambulanten beruflichen Rehabilitation im Zuge der SARS-COV2 Pandemie aktuell umgesetzt?
  2. Welche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken sind mit diesen alternativen Lern- und Beratungsformen aus Sicht der verschiedenen Akteur*innen (Versicherte, Mitarbeiter*innen des Leistungserbringers, Mitarbeiter*innen von Betrieben, Leitungskräften des Leistungserbringers, Reha-Berater*innen) verbunden?
  3. Welche Implikationen und guten Praxisbeispiele ergeben sich hieraus für eine zukünftige flexiblere Form der Leistungserbringung in der ambulanten beruflichen Rehabilitation und bezüglich der hierfür benötigten Kompetenzen der beteiligten Akteur*innen?

Methoden

Praxispartner ist die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, ein bundesweit agierender Anbieter für ambulante berufliche Rehabilitation. Für die Datenerhebung ist ein mehrstufiges Vorgehen geplant:

  1. Mittels einer Onlinebefragung mit offenen und geschlossenen Fragen erfolgt eine Erhebung zu aktuellen Lösungen der alternativen Leistungserbringung in der ambulanten beruflichen Rehabilitation der 30 FAW-Akademiestandorte sowie zu Herausforderungen und guten Praxisbeispielen. Befragt werden sollen die Rehakoordinator*innen. Die Auswertung der Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für eine vertiefende Datenerhebung in zwei Projektregionen.
  2. Angelehnt an das strategische-Management-Instrument der SWOT-Analyse werden die verschiedenen Akteursgruppen (Versicherte, Mitarbeiter*innen des Leistungserbringers, Leitungskräfte des Leistungserbringers, betriebliche Ansprechpartner*innen und Reha-Berater*innen der Rentenversicherung) mittels Interviews zu ihrer Perspektive auf Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der alternativen Formen der Leistungserbringung befragt. Als Projektregionen werden die FAW Akademien in Nordrhein-Westfalen und Sachsen einbezogen, um unterschiedliche Ausgangslagen zu repräsentieren: städtisches / ländliches Umfeld, Westdeutschland / Ostdeutschland, unterschiedliche regionale Arbeitsmärkte etc.
  3. Ziel der anschließenden Perspektivphase ist, die aufbereiteten Ergebnisse der ersten beiden Erhebungsphasen mit einem erweiterten Kreis von strategisch relevanten Akteur*innen aus dem Feld zu diskutieren, um die Erkenntnisse gemeinsam für eine zukünftige Ausgestaltung der Rehabilitation nutzbar zu machen und die Akzeptanz bei den Akteur*innen zu erhöhen. Hierfür soll die Methode des „Victorian Calling“ herangezogen werden, die dazu dient, Forschungsergebnisse und sich daraus ergebende Empfehlungen für die Praxis im Dialog mit Praxis-Expert*innen weiterzuentwickeln.

Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten

Es werden für die verschiedenen Perspektiven der verschiedenen Akteur*innen Good Practice Beispiele für die Gestaltung von flexiblen, räumlich und zeitlich unabhängigen Formen der Leistungserbringung bereitgestellt. Daraus lassen sich u.a. Qualifizierungsbedarfe für die Akteur*innen der beruflichen Rehabilitation sowie notwendige Rahmenbedingungen ableiten. Damit liefert das Projekt wertvolle Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Pandemie auf die berufliche Rehabilitation. Es ist davon auszugehen, dass die aktuell praktizierten Hybrid-Formate zusätzlich zu der ohnehin stattfindenden Entwicklung in Richtung Arbeit 4.0 einen Digitalisierungsschub in der Rehabilitation mit sich bringen werden.

Oktober 2020 bis September 2023 - KomBi-EMR – Kontextfaktoren der ICF in der sozialmedizinischen Begutachtung im Rahmen der Erwerbsminderungsrente bei muskuloskeletalen Erkrankungen

Prof. Dr. med. Christoph Gutenbrunner, Klinik für Rehabilitationsmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

Nähere Informationen folgen.

Dezember 2020 bis November 2022 - Sozialmedizinisches Curriculum für die Tätigkeit als medizinischer Sachverständiger im Bereich der Gesetzlichen Rentenversicherung (SoCuMed)

Prof. Dr. Heiner Vogel,  Arbeitsbereich Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Würzburg

Ziel und Gegenstand des Projekts

Mit dem Projekt soll ein einheitliches Curriculum zur Kompetenzentwicklung in der sozialmedizinischen Begutachtung für die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung entwickelt und erprobt werden. Adressaten sind Gutachter, Prüfärztinnen und Prüfärzte sowie Beratungsärztinnen und Beratungsärzte der Träger.

Als zentrale Ziele verfolgt das Projekt

  1. die Zusammenstellung und Systematisierung der derzeitigen Vorgehensweisen bei der Kompetenzentwicklung innerhalb der sozialmedizinischen Dienste der Rentenversicherungsträger;
  2. die Entwicklung eines einheitlichen Curriculums für die o. a. Adressaten als Blended-Learning-Format und
  3. die Erprobung des Curriculums sowie die Ableitung von Empfehlungen zur Umsetzung in der Praxis.

Projektablauf

Das Projekt gliedert sich in drei Arbeitspakete, die sich jeweils an den genannten Projektzielen orientieren:

IST-Analyse (Arbeitspaket 1)

In diesem Arbeitspaket wird erhoben, welche die Kompetenzen und Fertigkeiten zur Erstellung sozialmedizinischer Gutachten in den Sozialmedizinischen Akademien (Lehrgänge Sozialmedizin) vermittelt werden und in welcher Form dies erfolgt. Des Weiteren wird die gegenwärtige Einarbeitungspraxis für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei
den Rentenversicherungsträgern ermittelt.

Als Methode werden halbstrukturierte Interviews (telefonisch oder videobasiert) durchgeführt und aktuelle Ausbildungsinhalte und -methoden abgefragt. Bislang eingesetzte Lehr- und Lernmaterialien werden katalogisiert und geordnet. Die Inhalte werden analysiert und themenkodiert.

Entwicklung des Curriculums (Arbeitspaket 2)

Mit dem Arbeitspaket 2 beginnt die Entwicklung des Curriculums. Am Anfang steht eine Bedarfsabfrage zu Inhalt und Umfang des Curriculums, die auf den Ergebnissen des Arbeitspakets 1 basiert. Über einen Fragebogen werden sowohl neue als auch erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befragt. In Experteninterviews (telefonisch oder videobasiert) werden mögliche Inhaltsbereiche abgefragt. Durch Expertenworkshops (voraussichtlich per Videokonferenz) werden die Lerninhalte thematisch bestimmt, Lernziele definiert und die einzusetzenden Lehr- und Lernmethoden festgelegt. Das Curriculum wird in einem abschließenden virtuellen Workshop
konsentiert und schriftlich ausgearbeitet.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtig geltenden Einschränkung aufgrund der COVID-19-Pandemie soll ein Blended Learning-Format als didaktisches Format entwickelt werden, d h. eine Kopplung von digitalen/Online-Bestandteilen und Präsenzelementen. Welche Lerninhalte und Methoden sich für eine digitale Vermittlung eignen oder eine
Präsenz erfordern, soll im Rahmen des Expertenworkshops festgestellt werden.

Erprobung des Curriculums (Arbeitspaket 3)

Im Arbeitspaket 3 wird das Curriculum erprobt und formativ evaluiert. Dabei soll auch das Blended Learning-Format auf seine Umsetzbarkeit und Akzeptanz hin untersucht werden. Zielgruppe sind neue ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rentenversicherungsträger. Die formative Evaluation erfolgt anhand einer Online-Befragung der Teilnehmenden und Dozierenden. U. a. sollen folgende Aspekte in die Befragung einbezogen werden: Verständlichkeit, Praxisbezug und Relevanz der Inhalte, Machbarkeit des Blended Learning Formats.

Dezember 2020 bis November 2023 - Medizinische Rehabilitation nach einer Corona-Erkrankung (Re_Co)

Prof. Dr. Ruth Deck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Universität zu Lübeck
Dr. Jördis Frommhold, Median-Klinik Heiligendamm

Untersuchungsziel

Ziel des Projekts ist es, die Krankheitslast und die Krankheitsfolgen von Patienten nach einer Covid-19-Erkrankung und deren Veränderungen durch eine medizinische Rehabilitation zu beschreiben, um daraus Handlungsempfehlungen für die Rehabilitation einschließlich ggf. erforderlicher Nachsorgestrategien abzuleiten.

Forschungsdesign und Methodik

An der Studie beteiligen sich insgesamt fünf Reha-Einrichtungen, wobei eine Vergleichsgruppe von COPD- und Asthma bronchiale-Patienten mit einem ähnlichen Altersspektrum rekrutiert wird, um die Befunde für die Covid-19-Patienten besser einordnen zu können. Es werden sowohl quantitative als auch qualitative Methoden eingesetzt.

Der quantitative Studienarm ist als Längsschnittstudie mit vier Messzeitpunkten (Reha-Beginn=t0, Reha-Ende=t1, 6 Monate=t2 und 12 Monate=t3 nach Entlassung) konzipiert. Die Messung der Outcomes (u.a. Lebensqualität, Leistungsfähigkeit, berufliche Situation) erfolgt durch einen eigens entwickelten MCR-Score (Messung von somatischen, stressassoziierten psychomentalen Einschränkungen, Corona-assoziierten Life-Events) und mit einem standardisierten schriftlichen Fragebogen. Für die Covid-19-Gruppe werden ca. 400 Patienten rekrutiert, für die Vergleichsgruppe 150 Patienten. Als Rekrutierungszeitraum sind 12 Monate vorgesehen.

Im qualitativen Studienarm sind insgesamt 32 Interviews mit Rehabilitanden nach überstandener Corona-Erkrankung sowie mit Rehabilitanden der Vergleichsgruppe geplant. Die leitfadengestützten Interviews werden am Ende der Rehabilitation sowie 6 und 12 Monate nach Reha-Ende telefonisch geführt. Thematisch geht es bei den Interviews zum einen um subjektiv empfundenen Reha-Bedarf, Zugang zur Reha und weitere Fragen zur Machbarkeit und Akzeptanz der Rehabilitation. Zum anderen sollen die Rehabilitanden die Inhalte der Rehabilitation bewerten: Wie zufrieden sind sie generell mit der Rehabilitation und wie schätzen sie die einzelnen therapeutischen Einheiten ein? Darüber hinaus stehen soziale und berufliche Teilhabestörungen der Rehabilitanden und deren Veränderungen im zeitlichen Verlauf im Fokus der qualitativen Untersuchungen. Ein weiteres wichtiges Thema, das in den Interviews aufgegriffen werden soll, ist die Rehabilitationsnachsorge.

In einem abschließenden Workshop mit Experten aus Wissenschaft und Praxis sollen auf dieser Grundlage konkrete Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung der Rehabilitation bei Covid-19-Patienten abgeleitet werden.

Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten

Das Projekt verfolgt einen umfassenden multizentrischen Forschungsansatz und kombiniert qualitative und quantitative Methoden. Damit wird es möglich sein, die Krankheitsfolgen und potenzielle Teilhabeeinschränkungen von Patienten nach einer Covid-19-Erkrankung detailliert zu beschreiben. Die Gegenüberstellung einer Vergleichsgruppe mit COPD- und Asthma-Patienten ermöglicht die Bewertung von Unterschieden hinsichtlich der Belastungen, des Verlaufs, der Rehabilitation insgesamt sowie der Behandlungsergebnisse. Das Vorhaben schließt damit eine Forschungslücke, da aufgrund der Aktualität der SARS-CoV-2-Pandemie dazu nur sehr wenig wissenschaftliche Evidenz vorliegt, das Krankheitsbild jedoch längerfristig bestehen bleiben wird. Zudem können konkrete Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung der Rehabilitation abgeleitet werden.

Juni 2019 bis Mai 2024 - Gesamtevaluation der Modellprojekte zum Ü-45-Checkup nach § 14 Abs. 3 SGB VI

Prof. Dr. Eva Bitzer, Pädagogische Hochschule Freiburg

Ziele/Fragestellungen

Im Kontext der Ausgestaltung der Leistungen im Rahmen des Flexirentengesetzes (§ 14 Abs. 3 Satz 2 SGB VI) werden von den Rentenversicherungsträgern unterschiedliche Wege erprobt, um berufsbezogene Probleme durch Screeninguntersuchungen für Menschen über 45 Jahre frühzeitig zu erkennen. Die Rentenversicherungsträger haben deshalb eine Vielzahl von Modellprojekten mit unterschiedlichen Strategien hinsichtlich Zugangsweg, Art und Ausmaß der Untersuchung, Zielgruppen auf den Weg gebracht. Nach Abschluss der Projekte muss geklärt werden, ob und wie der Ü45-Check in die Routine überführt werden soll. Hierzu wird neben der Evaluation der Einzelprojekte auch eine Evaluation über alle Modellprojekte hinweg durchgeführt werden. Dafür wurde dieses Forschungsprojekt konzipiert.

Untersuchungsziel

Vergleichende Bewertung von Strategien zur Identifikation von DRV-Versicherten mit erhöhtem Risiko für erwerbsbezogene Teilhabestörungen:

  1. Deskription der Modellstrategien (MS);
  2. Akzeptanz der MS aus Sicht aller Prozessbeteiligten (Versicherte, RV-Träger, ggf. weitere Akteure);
  3. Prädiktiver Wert & Effektivität der MS;
  4. Ressourcenverbrauch

Projektdauer

36 Monate, mittelfristiges Follow-up nach 60 und ggf. 120 Monaten

Studientyp/Studiendesign

1. und 2. einmalige querschnittliche Erhebungen
3. prospektive quasi-experimentelle Kohortenstudie(n)
4. gesundheitsökonomische Betrachtung

Methodische Vorgehensweise

  1. Teilstandardisierte Erfassung zentraler Merkmale der MS;
  2. quantitative & qualitative Erhebungsmethoden;
  3. Matching von Interventionsgruppe(n) und Kontrollgruppen (z. B. über propensity score) und längsschnittliche Beobachtung;
  4. Monetarisierung der Ressourcenverbräuche

Datenbasis

  1. Primärdaten,
  2. standardisierte Versichertenbefragung, teilstandardisierte Befragungen;
  3. Falldokumentation und RV-Prozessdaten der Jahre 2016 bis 2019 (ggf. für das Follow up bis 2022 und 2027);
  4. Daten aus 1. und 3. und Monetarisierung

Stichprobe / Ein- und Ausschlusskriterien

Interventionsgruppe: Zielgruppen und Stichprobenumfang nach Maßgabe der Modellprojekte

Stichprobengröße

  1. ca. n=6 bis 10 Modellprojekte;
  2. max. n=200 Versicherte pro Modellprojekt, Vertreter möglichst aller an einer MS beteiligten professionellen Akteure;
  3. möglichst alle im jeweiligen Modellprojekt adressierten Versicherten und im Verhältnis 1:1 Kontrollgruppe

Datenanalyse

Zielgrößen: 1., 2. & 4. deskriptive & multivariable Analysen, qualitative Inhaltsanalyse
3. z. B. in Anspruch genommene Reha-Maßnahmen, EMRQuote, Tage bis EMR, Analyseverfahren; je Zielgröße und Modellvorhaben u.a. logistische und Cox-Regression, ANCOVA; Intention-to-treat Analyse

Nutzen und Verwendungsmöglichkeit

Belastbare Aussagen zur Effektivität und Effizienz der in den Modellvorhaben verwendeten Strategien zur Identifikation von DRV-Versicherten mit erhöhtem Risiko für Teilhabestörungen.

Januar 2019 bis Januar 2023 - Nicht-organische Schlafstörungen: Indikatives Paket für stationäre psychosomatische Rehabilitation

Prof. Dr. Andrea Kübler, Universität Würzburg, Lehrstuhl für Psychologie I, Interventionspsychologie

Ziele/Fragestellung

RehabilitandInnen verschiedener Indikationen berichten häufig von Schlafbeschwerden, die in engem Zusammenhang mit psychischen Ursachen stehen. Diese schränken sie z. T. stark in täglicher Aktivität und (beruflicher) Teilhabe ein. Darüber hinaus können Schlafstörungen auch bedeutender Risikofaktor für die Ausprägung und den Verlauf psychischer Störungen sein. Bislang mangelt es jedoch noch an systematischen Umsetzungen schlaftherapeutischer Ansätze in der klinischen Reha-Praxis. Fragestellung ist, ob sich Schlafstörungen während der stationären Rehabilitation durch ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Interventionsprogramm so wirkungsvoll vermindern lassen, dass sich auch die Symptomatik psychischer Störungen reduziert und Aktivität und Teilhabe der RehabilitandInnen deutlich erhöht werden. Hierfür werden erprobte Ansätze auf die stationäre Rehabilitation angepasst und evaluiert.

Methoden

Bei der Studie handelt es sich um eine multizentrische RCT Interventionsstudie. Hierbei wird ein pre-post-Vergleich durchgeführt zwischen Kontrollgruppe (übliches psychosomatisches Rehaprogramm) und Interventionsgruppe (zum üblichen Rehaprogramm zusätzliche schlaftherapeutische Intervention). Interventionsgruppe: schlaftherapeutische Gruppentherapie, Schlafsprechstunde, Schlafreduktionsverfahren (jeweils zusätzlich zu der regulären Gruppentherapie und der regulären Einzeltherapie). Es erfolgt eine quantitative Analyse der Symptomveränderung, (psychometrische Tests, Fragebögen).

Stichprobengröße: 330 RehabilitandInnen, Einschlusskriterien: RehabilitandInnen mit Anpassungsstörungen oder depressiven Episoden (leichter bis mittlerer Schweregrad, erstmalig oder rezidivierend), bei denen zusätzlich Schlafstörungen bestehen. Ausschlusskriterien: organische Schlafstörungen, bipolare Störungen, psychotische oder dissoziative Symptome, primär hirnorganische oder andere Störungen, die nach klinischem Eindruck einer Schlaftherapie entgegenstehen.

Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten

Ziel der Studie ist eine evaluierte und manualisierte, kognitiv-behaviorale schlaftherapeutische Intervention für die stationäre psychosomatische Rehabilitation, die allen interessierten Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden kann.

Januar 2019 bis Juni 2023 - Übersetzung und Anpassung des Work Disability Functional Assessment Battery WD-FAB-Instruments in die deutsche Sprache und psychometrische Validierung zur Entwicklung eines computeradaptiven Testsystems (CAT) (WD-FAB-DE)

Prof. Dr. Thomas Kohlmann, Abt. Methoden der Community Medicine, Institut für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald

Ziel und Fragestellung des Projekts

Bei der Bewertung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens handelt es sich um einen komplexen Prozess, in dem Informationen aus dem Bereich der medizinischen Befunde sowie der persönlichen und der arbeitsplatzbezogenen Kontextfaktoren berücksichtigt werden müssen. Angaben der Versicherten zu ihrer subjektiv eingeschätzten Leistungsfähigkeit können in diesem Bewertungsprozess wichtige Zusatzinformationen bereitstellen. Die US-amerikanische Social Security Administration ist eine nach dem Leistungsspektrum mit der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland vergleichbare Einrichtung. In deren Auftrag wurde ein Befragungsinstrument entwickelt, mit dem die erwerbsbezogene Funktionsfähigkeit von Rentenantragstellern aus der Sicht der Versicherten erfasst werden kann. Das Instrument mit der Bezeichnung „Work Disability Functional Assessment Battery WD-FAB“ (deutsch etwa: Inventar zur Messung der erwerbsbezogenen Funktionsfähigkeit) besteht aus über 300 Fragen zu den Bereichen der körperlichen Funktionsfähigkeit (u. a. Mobilität, Funktionen der oberen Extremitäten und Feinmotorik) und der psychosozialen Gesundheit (u. a. Stimmung und Emotionen, Kommunikationsfähigkeit und kognitive Funktionen, Selbstregulierung) und hat damit den Anspruch, ein sehr breites Spektrum von Funktionseinschränkungen abbilden zu können.

Mit dem beantragten Forschungsvorhaben werden zwei aufeinander aufbauende Ziele verfolgt.
Analog dazu ist das Projekt in zwei Phasen gegliedert:

  1. In der ersten Projektphase erfolgt die sprachliche Übersetzung und ggf. Anpassung der in der WD-FAB-Itembank enthaltenen standardisierten Fragen und Antwortvorgaben ins Deutsche. Ziel ist hier die Erstellung einer qualitativ hochwertigen, den internationalen Standards genügenden Übersetzung.
  2. Die zweite Projektphase hat das Ziel, wichtige statistische Kennwerte zu bestimmen, die einerseits die allgemeinen methodischen Eigenschaften der übersetzen Fragen beschreiben und andererseits für die Entwicklung des computeradaptiven Testsystems erforderlich sind. Die Datenerhebungen in dieser Phase sollen an hinreichend großen Stichproben von Rentenantragstellern und Versicherten in der medizinischen Rehabilitation durchgeführt werden.

Methode

Es wird eine zweiphasige Studie durchgeführt.

Phase 1: Die Übersetzung und Adaption der Fragen erfolgt gemäß internationaler Empfehlungen in unabhängigen Vorwärts- und Rückwärtsübersetzungen, an die sich eine Überprüfung der Praktikabilität und Verständlichkeit der übersetzten Fragen (Felderprobung) anschließt.
Phase 2: An ausreichend großen Stichproben werden die methodischen Eigenschaften der übersetzten Fragen bestimmt und die für die Entwicklung eines computeradaptiven Tests benötigten psychometrischen Kennwerte berechnet.

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