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Medizinische Rehabilitation

Hilfe für Sie und Ihre Familie

Foto: Eine junge FamilieDie medizinische Rehabilitation dient in erster Linie der Behandlung von Gesundheits­ und Funktionsstörungen und soll Ihnen helfen, so schnell wie möglich wieder beruflich aktiv zu werden. Eine erfolgreiche Rehabilitation verbessert nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch Ihre Lebensqualität – und Sie können Ihren Platz in Beruf, Gesellschaft und Familie wieder ausfüllen.

Unsere Rehabilitationsmaßnahmen sind erfolgreich: Im Verlauf von zwei Jahren nach ihrer Rehabilitation sind 86 % der Rehabilitanden erwerbsfähig (Stand 2010). Ständige Forschung und fortlaufende Verbesserungen der Reha-Prozesse sorgen außerdem dafür, dass sich Ihre Aussichten auf einen optimalen Behandlungserfolg immer weiter verbessern.  

Medizinische Reha – was heißt das genau?

Eine medizinische Reha kann ambulant oder stationär erfolgen. Hierzu steht eine Vielzahl an speziellen Einrichtungen aller medizinischen Fachrichtungen zur Verfügung, die auf Ihre gesundheitlichen Probleme optimal ausgerichtet sind. Unsere Fachkräfte treffen die Auswahl und entscheiden über die Dauer Ihrer Reha. In der Regel sind das drei Wochen, die auch verlängert werden können, sofern dies medizinisch notwendig ist. Ebenso ist eine Anschlussheilbehandlung (AHB) möglich. 

Die Kosten übernimmt Ihr Rentenversicherungsträger – eventuell sogar ohne Zuzahlung von Ihnen. Derzeit beträgt der maximale Zuzahlungsbetrag bei einer stationären Reha 10 Euro pro Kalendertag.

Unterstützung für Ihre Familie während der Reha: Damit Sie und Ihre Familie auch während Ihrer Rehabilitation finanziell abgesichert sind, können Sie Hilfen wie Übergangsgeld, Reisekosten oder Zuschuss für eine Haushaltshilfe beantragen. Letzteres ist dann nötig, wenn während Ihrer Abwesenheit der Haushalt von Ihren Angehörigen und Kindern nicht eigenständig fortgeführt werden kann. Weiterhin können wir auch Betreuungskosten bei Kindern, die älter als 12 Jahre sind, übernehmen. Bitte sprechen Sie Ihren Rentenversicherungsträger rechtzeitig vor der Reha darauf an.

Voraussetzungen für eine medizinische Reha:

Foto: Eine Gesprächssituations zwischen einem Mann und zwei FrauenEine Wartezeit von 15 Jahren oder mindestens sechs Kalendermonate, in denen Sie Pflichtbeiträge  für eine versicherte Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit in den vergangenen beiden Jahren gezahlt haben. Kinderziehungszeiten gehören im übrigen zu den Pflichtbeitragszeiten.

Wenn Sie bereits erwerbsgemindert sind oder dies in absehbarer Zeit zu erwarten ist, reicht es aus, wenn Sie die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben.

Beratung und Beantragung

Eine Rehabilitation beantragen Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger, der über Notwendigkeit und Ausgestaltung entscheidet. Scheuen Sie sich nicht, uns Fragen zu stellen. Wir, sowie viele ehrenamtliche Versichertenberater und Versichertenälteste, beraten Sie gerne. Folgen Sie den Links für Details zur Antragstellung und die Adresse der nächstliegenden Beratung: 

Auskunfts- und Beratungsstellen sowie Versichertenberater und –älteste in Ihrer Nähe

Antrag und Ablauf einer Rehabilitation

zusätzliche Informationen

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