Stationär-ambulante Pflege: Die Zukunft der Altenpflege?

Die aktuelle Ausgabe des Magazins „zukunft jetzt“ gibt Einblicke in ein Pflegeheim mit außergewöhnlichem Konzept.

Datum: 18.09.2026

Das Haus Rheinaue nahe Freiburg ist ein „Mitmachheim“: Bewohner sollen so selbstständig wie möglich bleiben und werden deshalb aktiv in den Alltag der Pflegeeinrichtung eingebunden – mit oft positiven Auswirkungen auf ihren Gesundheitszustand.

Nur hier existiert das Konzept der „stambulanten Pflege“ – eine Kombination von stationärer und ambulanter Versorgung. Konkret bedeutet das: Für die Grundpflege der Bewohner, also für die Hilfe bei der körperlichen Pflege, kommt ein ambulanter Pflegedienst ins Haus. Die Behandlungspflege, wozu beispielsweise Wundversorgung und Medikamentengabe gehören, erfolgt durch fest angestellte Pflegefachkräfte.

In konventionellen Einrichtungen kann so etwas nicht abgerechnet werden, weil die Pflegeversicherung ambulant und stationär streng voneinander trennt.

Dabei gibt es große Vorteile: Mitarbeitende haben mehr Zeit für die Bewohner, da die Routineaufgaben wegfallen. Dank des effizienteren Personaleinsatzes sind die Plätze günstiger als in einer herkömmlichen Einrichtung. Auch die Pflegeversicherung spart.

Doch es gibt auch Kritik an dem Konzept. So sehen die Ersatzkassen etwa bestehende Grundprinzipien der Pflegeversicherung gefährdet.

Wie zukunftsfähig das Modellprojekt ist, lesen Sie im Artikel „Hier bin ich nicht allein!“ in der Ausgabe 3-26 des Magazins „zukunft jetzt“. Übrigens: Sie können "zukunft jetzt" kostenlos abonnieren.