Anschlussrehabilitation (AHB): Voraussetzungen und Ablauf
Die Anschlussrehabilitation (AHB) ist eine spezielle Form der medizinischen Reha. Hier erfahren Sie mehr über die Unterschiede.
Datum: 04.11.2026
Die Anschlussrehabilitation (AHB) ist eine Form der medizinischen Rehabilitation, die nach einer stationären Krankenhausbehandlung erfolgt, zum Beispiel wegen eines akuten Herzinfarktes oder einer Bandscheibenoperation. Sie soll spätestens innerhalb von 14 Tagen nach dem Ende der Krankenhausbehandlung beginnen. Ziel der AHB ist die Wiederherstellung der Gesundheit und eine Wiedereingliederung der Patienten in das Berufs- und Alltagsleben.
Um eine AHB machen zu können, muss der oder die Versicherte einen Antrag stellen. Bei der Antragstellung unterstützt der Sozialdienst des Krankenhauses. Die Bewilligung erfolgt durch den zuständigen Rentenversicherungsträger, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen.
Die Anschlussrehabilitation kann sowohl stationär als auch ganztägig ambulant in ausgewählten Einrichtungen durchgeführt werden und umfasst alle therapeutischen Leistungen, die zur Erreichung des Rehabilitationszieles erforderlich sind.