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Kinder-Rehabilitation

Ausweitung und Verbesserungen

Berlin (dpa/tmn) - Soll ein Kind an einer Rehabilitationsmaßnahme teilnehmen, darf ein Angehöriger es auf Kosten der Rentenversicherung begleiten. Bisher war dies bis zum 10. Lebensjahr möglich, nun zahlt die Kasse eine Begleitung bis zum Ende des 12. Lebensjahres, informiert die Deutsche Rentenversicherung Bund. Wie schwer das Kind erkrankt ist, spielt dabei keine Rolle. Auch eine ambulante Reha in der gewohnten Umgebung ist möglich.

Bislang mussten Kinder vier Jahre warten, um erneut an einer Rehabilitation teilnehmen zu können. Diese Frist wurde aufgehoben, so dass eine erneute Reha nun schon nach kürzerer Zeit möglich ist. Eine Reha bei Kindern und Jugendlichen soll dazu beitragen, dass eine Erkrankung nicht bis ins Erwachsenenalter fortbesteht. Eine solche Maßnahme kommt zum Beispiel für Kinder und Jugendliche infrage, die ein Herz-Kreislauf-Leiden, Erkrankungen der inneren Organe, der Haut oder des Bewegungsapparates haben. Auch bei neurologischen und psychischen Problemen und starkem Übergewicht kommt eine Reha in Betracht.

Quelle: dpa-Themendienst

03.07.2018, 10:04

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