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Freiwillige Versicherung

Wann eine freiwillige Versicherung sinnvoll ist

Foto: Ein Fotograf mit Kamera auf einem StativAuch wenn Sie nicht versicherungspflichtig sind, kann eine freiwillige Versicherung für Sie sinnvoll sein. Insbesondere dann, wenn Sie schon im Rahmen Ihrer damaligen Ausbildung oder beispielsweise für die Erziehung Ihrer Kinder Zeiten vorweisen können. Allerdings gibt es für Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung vorgeschriebene Mindestversicherungszeiten. Werden diese nicht erreicht, verfallen ohne weitere freiwillige Beiträge von Ihnen eventuelle spätere Ansprüche, beispielsweise auf eine Alters- oder Erwerbsminderungsrente.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen: Nehmen Sie in jedem Fall Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie.

Voraussetzungen für eine freiwillige Versicherung

Sie können sich in der Regel freiwillig versichern, wenn Sie in der Bundesrepublik Deutschland wohnen oder hier dauerhaft leben. Auf die Staatsangehörigkeit kommt es dabei nicht an. Das bedeutet, als Ausländer sind Sie ebenso berechtigt wie als Deutscher. Dies gilt auch, wenn Sie sich als Deutscher im Ausland aufhalten.

Sind Sie Ausländer und leben normalerweise im Ausland, waren aber schon bei der Deutschen Rentenversicherung versichert? Dann können Sie sich eventuell freiwillig versichern. Wir beraten Sie dazu.

Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet weit mehr Leistung als nur Ihre Altersrente. Sie sichert viele Lebensrisiken durch Rehabilitationsleistungen, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten ab.

Bestimmen Sie selbst Ihre Beitragshöhe

Foto: Portrait eines MannesDie freiwillige Versicherung ist flexibel. Als freiwillig Versicherter bestimmen Sie Anzahl und Höhe Ihrer Beiträge selbst. Sie können jeden Betrag vom Mindest- bis zum Höchstbeitrag frei wählen. Der Mindestbeitrag berechnet sich aus dem aktuellen Satz für die gesetzliche Rentenversicherung (derzeit 18,6%), bezogen auf 450 Euro. Der maximale Beitrag basiert auf der Beitragsbemessungsgrenze, die jährlich neu festgelegt wird. Einen gezahlten Beitrag können Sie nachträglich allerdings nicht mehr ändern. Wir beraten Sie gerne, in welcher Anzahl und Höhe freiwillige Beiträge für Sie sinnvoll sind.

Grundsätzlich gilt: Jeder Beitrag erhöht Ihre Rente und  je mehr und je höher Ihre Beiträge sind, desto höher fällt auch Ihre Rente aus.

Anmeldung und Termin der Beitragszahlung

Melden Sie eine freiwillige Versicherung bei Ihrem Rentenversicherungsträger an, beginnt diese bei rechtzeitiger Antragstellung grundsätzlich im Monat nach Ende Ihrer Versicherungspflicht. Sie können Ihre freiwillige Versicherung jederzeit unterbrechen oder beenden. So sind sie vollkommen flexibel.

Wenn Sie zu dem Personenkreis gehören, der freiwillige Beiträge zahlt, um den Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente zu erhalten, darf in keinem Monat eine Lücke entstehen. Wir müssen also jedem Monat einen Beitrag zuordnen können.

Freiwillige Beiträge für das jeweilige Kalenderjahr können Sie bis zum 31. März des Folgejahres bezahlen. Im Jahr 2018 wird diese Frist wegen der Osterfeiertage bis zum 3. April verlängert.

Bitte beachten Sie dabei:
Die Höhe der Beiträge richtet sich nach der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage zum Zeitpunkt der Zahlung und nach der Beitragsbemessungsgrenze des Jahres, für das die Beiträge gezahlt werden. Ändert sich der Beitragssatz zum Jahreswechsel, gilt der höhere Beitragssatz (§ 200 SGB VI). Werden freiwillige Beiträge für das Jahr 2017 erst zwischen dem 1.1. und 3.4.2018 eingezahlt, so ist der Beitragssatz von 18,7 Prozent maßgebend.

Damit Sie keine Frist versäumen, empfehlen wir Ihnen einen monatlichen Dauerauftrag oder eine Abbuchung mittels Sepa-Lastschriftmandat.

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