Deutsche Rentenversicherung

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Fort- und Weiterbildung

Informationen über Fortbildung im Bereich Sozialmedizin und Rehabilitation sowie über Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzte und Therapeuten.

Fortbildung für Ärzte

Die sozialmedizinische Fortbildung richtet sich an

  • Ärztinnen und Ärzte, die in den sozialmedizinischen Diensten der Sozialleistungsträger oder in Rehabilitationseinrichtungen tätig sind,
  • externe ärztliche Gutachterinnen und Gutachter
  • Psychologinnen und Psychologen sowie andere therapeutisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rehabilitationseinrichtungen
  • Rehablitationsfachberaterinnen und -berater sowie
  • an Juristinnen und Juristen, die mit sozialmedizinischen Fragestellungen befasst sind.

Termine und Themen 2020

Februar: Schmerz (Veranstaltung 0435.1500)

Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung

Termin: 12.2. – 14.2.2020

Ort: Rehaklinik Franken, Bad Steben

Tagungsleitung:

Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsprogramm für Mittwoch, 12.2.2020

Uhrzeit

Thema

14:00 – 14:15 Uhr

Begrüßung

Dr. med. Karen Hemmrich, Deutsche Rentenversicherung Bund

Dr. med. Bertram Geigner, Reha-Zentrum Bad Steben

14:15 – 15:15 Uhr

Der unspezifische Rückenschmerz

Dr. med. Bertram Geigner, Reha-Zentrum Bad Steben

15:30 – 16:30 Uhr

Kopfschmerzen erkennen, behandeln, sozialmedizinisch einschätzen

PD Dr. med. Charly Gaul, Migräne-Klinik Königstein

16:45 – 17.45 Uhr

Der polyneuropathische Schmerz

Rückkehr ins Erwerbsleben - Rehabilitation und sozialmedizinische Begutachtung bei Polyneuropathie

Dr. med. Christa Kerschgens, BAD Berlin

Tagungsprogramm für Donnerstag, 13.2.2020

Uhrzeit

Thema

9:00 – 10.00 Uhr

Arbeitsbezogene Leistungsdiagnostik mit dem Sapphire-System®: Konsistenzbewertung und Schmerzverhalten unter Berücksichtigung des Erwerbsstatus

Dr. med. Norbert Geissler, DRV Braunschweig- Hannover

10.20 – 11.20 Uhr

Schmerz und Migration

Ute Engelhardt, Celenus Psychosomatische Fachklinik, Freiburg

11:40 – 13:00 Uhr

Aspekte des Erlernens chronischer Schmerzen mit der Folge der Veränderung neuronaler Zuordnung

Fallbeispiele

Dr. med. Martin Holme, Reha-Zentrum Bad Pyrmont

14:15 – 15:15 Uhr

Was wir über Cannabis in der Reha wissen sollten…

Prof Dr. Frank. Petzke, Georg-August Universität, Göttingen

15:35 – 16:35 Uhr

Rheuma und Fibromyalgie

Prof. Dr. Dirk Meyer-Olson, m&i Fachklinik Bad Pyrmont

17:00 – 18:00 Uhr

Schmerz bei Onkologische Erkrankung

Dr. med. Imke Strohscheer, Klinik Nordfriesland

Tagungsprogramm für Freitag, 14.2.2020

Uhrzeit

Thema

9:00 – 10:00 Uhr

Via dolorosa - wenn der Schmerz in die Sucht führt…

Norbert Ott, Salus Klinik, Friedberg

10:15 – 11:15 Uhr

DOLORES – ein Programm der Klinik an der Gande zu schmerzbezogener Resilienz

Dr. Dieter Küch, Paracelsus Klinik An der Gande, Bad Gandersheim

11:30 – 12:30 Uhr

Schmerzen als Ausdruck einer psychischen Störung

Andrea Budde,  Klinik am Hainberg

12:30 - 13:00 Uhr Abschlussdiskussion und Verabschiedung

Anmeldung

Sabine Mützelburg

Die Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

März: Psychische Störungen (Veranstaltung 0435.1570)

Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung

Termin: 25.3. – 27.3.2020

Ort: Rehazentrum Bad Kissingen

Tagungsleitung:

Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsprogramm für Mittwoch, 25.3.2020

Uhrzeit

Thema

14:00 – 14:15 Uhr

Begrüßung

Dr. med. Karen Hemmrich, Deutsche Rentenversicherung Bund

Dr. med. Wolfram Franke, Rehazentrum Bad Kissingen

14:15 – 15:15 Uhr

Ärztliche Begutachtung in der Rehabilitationsklinik - Möglichkeiten und Grenzen

Dr. med. Wolfram Franke, Rehazentrum Bad Kissingen

15:30 – 16:30 Uhr

Objektivierung psychischer Beschwerden in der Begutachtung

Dr. med. Matthias Fabra, Med. Gutachteninstitut Hamburg

16:45 – 18.00 Uhr

Erörterung von Fallbeispielen aus der Psychosomatik

Dr. med. Lutz Stollfuß, DRV Bund, Berlin

Tagungsprogramm für Donnerstag, 26.3.2020

Uhrzeit

Thema

9:00 – 10.00 Uhr

Zurück in den Beruf – Das MBOR-Konzept des Zentrum für seelische Gesundheit Bremen

Henning Faulenbach, ZSG Bremen

10.20 – 11.20 Uhr

Psychosomatische Sprechstunde in der Hausarztpraxis – ein neues Kooperationsmodell von Psychosomatik und Allgemeinmedizin

Dipl. Psych. Mechthild Hartmann, Universität Heidelberg

11:40 – 12:40 Uhr

MBOR vs. Standard-Reha – gibt es Unterschiede?

Dr. med. Ulrich Adam-Keßler, Rehazentrum Seehof, Teltow

14:15 – 15:15 Uhr

Burnout? Nein Danke! Das Präventionsangebot der Rentenversicherung am Beispiel von "Balance Plus" aus Rheinland-Pfalz.

Dr. med. Matthias Rudolph, Bad Salzig

15:35 – 16:35 Uhr

Adulte ADHS bei Frauen -  alles nur Träumerlieseln? Dominiert tatsächlich die Hypoaktive Form bei Frauen?

Dr. med. Matthias Rudolph, Bad Salzig

 16:55 – 18:00 Uhr

Phase II und Rehabilitation psychisch Kranker

Dipl. – Psych. Sandra Möller-Emminghaus, LWL-Institut Warstein

Tagungsprogramm für Freitag, 27.3.2020

Uhrzeit

Thema

 9:00 – 10:00 Uhr

Die Bedeutung der Epigenetik bei der transgenerationalen Weitergabe von Kindheitstraumen

Dr. med. Harald Schickedanz, Klinik Hüttenbühl, Bad Dürrheim

10:15 – 11:15 Uhr

Adipositas – nur ein Stoffwechselproblem?

Dr. med. Klaus Herrmann, Reha-Zentrum Bad Kissingen

11:30 – 12:30 Uhr

Posttraumatische Belastungsstörung – besser behandeln mit PT oder Psychopharmaka?

Prof. Dr. med. Rainer Hellweg, Charité Berlin per mail, 1.10.

12:30 - 13:00 Uhr Abschlussdiskussion und Verabschiedung

Anmeldung

Sabine Mützelburg

Die Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Fortbildung für das Reha-Team

Ziel der Fortbildung ist die Qualifizierung der nicht-ärztlichen Berufsgruppen in sozialmedizinischen Fragestellungen und die Förderung der interdisziplinären Kommunikation. Die Fortbildung ist als Curriculum aufgebaut. Das erste und dritte Modul ist berufsgruppenübergreifend, das zweite Modul berufsgruppenspezifisch konzipiert. Neben der Wissensvermittlung soll vor allem die praktische Anwendung anhand von Fallbeispielen im Fokus der Veranstaltung stehen.

Es werden zwei Fortbildungsreihen angeboten. Die Fortbildungsreihen richten sich primär an alle nicht-ärztlichen therapeutischen Berufsgruppen, die an der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung mitwirken.

Für die Fortbildungsreihe I umfasst die Zielgruppe Ergotherapeuten/ Ergotherapeutinnen, Physiotherapeuten/ Physiotherapeutinnen, Sport- und Gymnastiklehrer/ Sport- und Gymnastiklehrerinnen, Sportwissenschaftler/ Sportwissenschaftlerinnen (Diplom, BA, MA), Sportlehrer/ Sportlehrerinnen (Diplom, BA, MA), Sozialarbeiter/ Sozialarbeiterinnen (Diplom, BA, MA), Sozialpädagogen/ Sozialpädagoginnen (Diplom, BA, MA), Psychologen/ Psychologinnen (Diplom, MA) und Psychologische Psychotherapeuten/ Psychologische Psychotherapeutinnen, Diätassistentinnen und Diätassistenten (Diplom, BA, MA), Oecotrophologinnen und Oecotrophologen (Diplom, BA, MA) und Ernährungswissenschaftlerinnen und Ernährungswissenschaftler (Diplom, BA, MA) in der medizinischen Rehabilitation mit somatischen und neurologischen Indikationen und Abhängigkeitserkrankungen.

Die Fortbildungsreihe II richtet sich an Psychologische Psychotherapeuten/ Psychologische Psychotherapeutinnen in der medizinischen Rehabilitation zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen und psychosomatischen Erkrankungen.

Fortbildung 2020 - Curriculum "Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung im Reha-Team“

Zielgruppe: Therapeuten und Therapeutinnen in der medizinischen Rehabilitation aus den Bereichen Psychologie, Bewegungstherapie, Ergotherapie, Ernährungstherapie und Soziale Arbeit

Weiterbildung

Weiterbildung für Ärzte

Die sozialmedizinische Weiterbildung richtet sich vorwiegend an Ärzte, die in den sozialmedizinischen Diensten von Sozialleistungsträgern, in Rehabilitationseinrichtungen oder als Gutachter für Sozialleistungsträger tätig sind.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und/oder Rehabilitationswesen erworben werden. Die Weiterbildung richtet sich in den meisten Landesärztekammern noch nach den Bestimmungen der (Muster-)Weiterbildungsordnung von 1992. Im Jahr 2003 wurde eine neue (Muster-)Weiterbildungsordnung verabschiedet, die in den Landesärztekammern derzeit umgesetzt wird.

Informationen zur ärztlichen Weiterbildung erteilen die zuständigen Landesärztekammern.

Zusatzbezeichnung Sozialmedizin

Mit der Weiterbildung im Bereich Sozialmedizin sollen in Ergänzung zur ärztlichen Fachkompetenz unter anderem Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Bewertung von

  • Art und Umfang gesundheitlicher Störungen
  • deren Ursachen und Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit im beruflichen und sozialen Umfeld

erworben werden. Fundierte Kenntnisse über die Rahmenbedingungen, Aufgaben und Leistungen des sozialen Sicherungssystems sollen es den sozialmedizinisch weitergebildeten Ärztinnen und Ärzten ermöglichen, Sozialleistungsträger in Fragen der medizinischen Versorgung zu beraten.

Die inhaltlichen Anforderungen der Weiterbildung sind in der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung aufgeführt.

Die für die Erlangung der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen angeboten.

Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen

Im Rahmen der Weiterbildung im Bereich Rehabilitationswesen sollen praxisbezogene Kenntnisse aus dem Bereich der Rehabilitation für die tägliche Arbeit mit Versicherten beziehungsweise für die sozialmedizinische Tätigkeit bei Sozialleistungsträgern erworben werden. Kenntnisse aktueller sozialmedizinischen Grundlagen, diagnostischer und rehabilitativer Möglichkeiten für rehabilitationsrelevante Indikationen sollen vertieft werden. Daneben werden unter anderem indikationsübergreifende Themen wie Zugang zur Rehabilitation, Beurteilung von Rehabilitationsbedarf, -fähigkeit und -potential sowie Rehabilitationsprognose behandelt.

Die inhaltlichen Anforderungen sind in der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung aufgeführt.

Die für die Erlangung der Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen angeboten.

Weiterbildungseinrichtungen

Die für die ärztliche Weiterbildung in Sozialmedizin beziehungsweise Rehabilitationswesen erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Akademien angeboten. Informationen zu den Kursen sind bei den jeweiligen Kursanbietern erhältlich.

Übersicht über die Kursanbieter für Sozialmedizin / Rehabilitationswesen

Weiterbildungen für Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld Sucht

Die Weiterbildungen sind ausschließlich für die in der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ beschriebenen Berufsgruppen vorgesehen und werden insbesondere von Diplom-Sozialarbeitern und Diplom-Sozialpädagogen, aber auch von Ärzten und Diplom-Psychologen genutzt.

Die Projektuntergruppe „Zusatzausbildungen“ des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), jetzt Deutsche Rentenversicherung Bund, hat Kriterien für die Beurteilung von Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld Sucht entwickelt, die 1992 in der Zeitschrift „Deutsche Rentenversicherung“ veröffentlicht wurden. Diese Auswahlkriterien sind gemeinsam von der Renten- und Krankenversicherung überarbeitet worden und am 01. Januar 2012 in Kraft getreten (Anlage 1).

Anlage 1 (PDF, 40KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Suchtfachverbände wurden im Rahmen von Stellungnahmen und einer gemeinsamen Erörterung einbezogen. Die Anregungen der Verbände wurden aufgegriffen und insbesondere bei den Übergangsregelungen berücksichtigt.

Seit 1992 werden von den Mitgliedern der Projektuntergruppe (seit Januar 2007: Experten für Weiterbildungen) Curricula von Instituten geprüft, die ihre Weiterbildungen mit der Bitte um eine Empfehlung auf Anerkennung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund einreichen. Die von den Gremien der Deutschen Rentenversicherung zur Anerkennung empfohlenen Weiterbildungen werden regelmäßig in einer Liste aktualisiert (Anlage 2).

Anlage 2 (PDF, 33KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Weiterbildungen sind ausschließlich für die in der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ beschriebenen Berufsgruppen vorgesehen und werden insbesondere von Diplom-Sozialarbeitern und Diplom-Sozialpädagogen, aber auch von Ärzten und Diplom-Psychologen genutzt.

Denn Gruppen- und Einzeltherapeuten in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker bedürfen einer fundierten theoretischen und praktischen Weiterbildung auf der Grundlage eines wissenschaftlich abgesicherten Psychotherapieverfahrens. Wichtige Weiterbildungsinhalte werden in den Auswahlkriterien beschrieben. Ferner sind Vorgaben zu den Prüfungsrichtlinien und Angaben zur Qualifikation der Dozenten, Lehrtherapeuten und Supervisoren aufgenommen worden. Angemessene Übergangsregelungen ermöglichen den ausbildenden Instituten und den sich in der Weiterbildung befindlichen Teilnehmern den Übergang ohne Nachteile. Ziel ist, eine weitere wisenschaftlich fundierte Qualitätsverbesserung der Weiterbildungen zu erreichen.