Deutsche Rentenversicherung

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Besonderheiten bei AHB

Fragen und Antworten zum Thema "Corona und Reha"

An dieser Stelle haben wir für Sie häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Thema "Corona und Reha" zusammengefasst.

Welche Besonderheiten gelten für das Verfahren zu Anschlussheilbehandlungen (AHB) oder Anschlussgesundheitsmaßnahmen (AGM)?

Bei Einleitung einer AHB muss der Wechsel in die AHB-Einrichtung unmittelbar, das heißt, innerhalb von 14 Tagen, nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgen. Diese Frist ist im Einzelfall auch darüber hinaus noch gewahrt, wenn der nicht fristgerechte Wechsel in die AHB aus Gründen geschieht, die der Rehabilitand nicht selbst zu vertreten hat (meistens medizinische Gründe).  Im Hinblick auf die derzeitige Corona-Situation können zu den Gründen auch Wünsche von Rehabilitanden oder Empfehlungen von Krankenhaus-Ärzten zählen, wegen der unklaren Situation zunächst nach Hause zu gehen und die AHB zu einem späteren Zeitpunkt anzutreten. Dabei soll sich die Phase zwischen Beendigung der Krankenhausbehandlung und Beginn der AHB/AGM jedoch in einem angemessenen Rahmen halten. Als Richtwert gelten derzeit sechs Wochen, wobei eine geringfügige Überschreitung um bis zu zwei weiteren Wochen situationsbedingt möglich ist. Darüber hinausgehende Überschreitungen führen in den Fällen coronabedingter Verzögerungen ins AGM-Verfahren.

Gibt es eine spezielle Rehabilitation nach einer COVID-19-Erkrankung?

Eine spezielle „COVID-19-Rehabilitation“ gibt es nicht. Versicherte, deren Erwerbsfähigkeit wegen einer COVID-19-Erkrankung gefährdet ist, können eine Anschlussrehabilitation (AHB) der Deutschen Rentenversicherung beantragen. Die Sozialdienste der Akutkrankenhäuser unterstützen bei der Antragstellung.

Die Anschlussrehabilitation folgt unmittelbar nach einer abgeschlossenen Akutbehandlung. Für Rehabilitanden mit Lungenerkrankung stehen der Rentenversicherung ausreichend Reha-Kliniken mit speziellen Angeboten zur Verfügung: Kranken- und Atemgymnastik, Ausdauertraining, Bewegungstraining, Krafttraining, Ergotherapie sowie balneo-physikalische Therapien fördern die Atemfunktion und stärken die Leistungsfähigkeit. Angebote aus der Psycho¬therapie stehen ebenfalls zur Verfügung.