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Mindesteigenbeitrag

Als unmittelbar Zulageberechtigter müssen Sie Beiträge in Ihren zertifizierten privaten Altersvorsorgevertrag oder in eine geförderte betriebliche Altersversorgung einzahlen.

Damit die Zulage in maximaler Höhe gezahlt wird, müssen Sie für jedes Jahr einen Beitrag in gesetzlich festgelegter Mindesthöhe einzahlen (Mindesteigenbeitrag).

Der Mindestbeitrag beträgt 4 Prozent der maßgebenden Einnahmen, maximal 2.100 Euro, abzüglich der Zulage.

Die Grundzulage beträgt 175 Euro ab dem Beitragsjahr 2018.

Die Kinderzulage beträgt für Kinder die vor 2008 geboren sind 185 Euro und für Kinder die ab 2008 geboren sind 300 Euro.

Sie müssen mindestens den Sockelbetrag als Mindesteigenbeitrag zahlen,

  • falls der errechnete Mindesteigenbeitrag geringer ist als der Sockelbetrag oder
  • falls Sie im Vorjahr kein positives Einkommen erzielt haben.

Ab 1.1.2005 beträgt der Sockelbetrag einheitlich EUR 60.

Sie können auch mehr als den Mindesteigenbeitrag einzahlen, um Ihren persönlichen Vorsorgebedarf zu sichern. Dadurch erhalten Sie zwar keine höheren Zulagen, aber Sie erhöhen Ihr Altersvorsorgekapital und somit Ihre künftige Rentenleistung.

Die Zulage wird entsprechend gekürzt, wenn Sie einen geringeren Beitrag als den Mindesteigenbeitrag beziehungsweise den Sockelbetrag einzahlen.

Die nachfolgende Liste bietet weitere Hinweise zum Mindesteigenbeitrag:

Hinweis für Ihre Einkommenssteuererklärung
Beitragsanpassung
Abgeleiteter Anspruch
Geburt eines Kindes

Hinweise für Mindesteigenbetrag

zusätzliche Informationen

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