Deutsche Rentenversicherung

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Fort- und Weiterbildung

Informationen über Fortbildung im Bereich Sozialmedizin und Rehabilitation sowie über Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzte und Therapeuten.

Fortbildung für Ärzte

Die sozialmedizinische Fortbildung richtet sich an

  • Ärztinnen und Ärzte, die in den sozialmedizinischen Diensten der Sozialleistungsträger oder in Rehabilitationseinrichtungen tätig sind,
  • externe ärztliche Gutachterinnen und Gutachter
  • Psychologinnen und Psychologen sowie andere therapeutisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rehabilitationseinrichtungen
  • Rehablitationsfachberaterinnen und -berater sowie
  • an Juristinnen und Juristen, die mit sozialmedizinischen Fragestellungen befasst sind.

Termine und Themen 2020

September / Oktober: Kardiologie (Veranstaltung 0435.1590)

Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung

Termin: 29.09. – 01.10.2020

Ort: Gollwitzer-Meier-Klinik, Bad Oeynhausen

Tagungsleitung:

Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsprogramm für Dienstag, 29.09.2020

Uhrzeit

Thema

14:00 – 14:15 Uhr

Begrüßung

Dr. med. Karen Hemmrich, Deutsche Rentenversicherung Bund

Dr. med. Karin Rosenblatt, Gollwitzer-Meier-Klinik

Uwe Hamann, Geschäftsführer Gollwitzer-Meier-Klinik

14:15 – 15:15 Uhr

Moderne kardiologische Diagnostik – was ist unverzichtbar?

Dr. med. Carsten Cordes, Arzt für innere Medizin /Kardiologie, Bad Oeynhausen

15:35 – 16:35 Uhr

Rehabilitationsansätze und sozialmedizinische Einschätzung der diastolischen Herzinsuffizienz

 Dr. med. Eike Langheim, Reha-Zentrum Seehof, Teltow

17:00 – 18:00 Uhr

Herzrhythmusstörungen – wann Reha deshalb sinnvoll ist

Carola Frenzke, Gollwitzer-Meier-Klinik, Bad Oeynhausen 

Tagungsprogramm für Mittwoch, 30.09.2020

Uhrzeit

Thema

9:00 – 10:00 Uhr

Vorteile der psychokardiologischen Rehabilitation

 Dr. med. Eike Langheim, Reha-Zentrum Seehof, Teltow

10:20 – 11:40 Uhr

Kardiologische Rehabilitation bei Unterstützungssystemen

Dr. med. Stefan Schmidt, Gollwitzer-Meier-Klinik, Bad Oeynhausen

12:00 – 13:00 Uhr

Reha-Ansätze bei Marfan-Syndrom

Dr. med. Friedrich Schroeder, Mühlenbergklinik, Bad Malente-Gremsmühlen DRV Nord

14:15 – 15:15 Uhr

Aktuelle Ernährungs-Trends – kann richtig essen dem Herzen helfen?

 Dr. Karen Franz, Institut Dr. Gola, Berlin

15:30 – 16:30 Uhr

Die neue ESC-Leitlinie 2019 „Diabetes, Prädiabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen“ – was wir darüber wissen sollten

 Dr. med. Gerhard Schmeisl, Deegenberg Klinik, Bad Kissingen

16:50 – 17:50 Uhr

Indikation und rehabilitative Ansätze bei ausgewählten angiologischen Erkrankungen

Dr. med. Gesine Dörr, St. Josefs-Krankenhaus Potsdam  

Tagungsprogramm für Donnerstag, 01.10.2020

Uhrzeit

Thema

9:00 – 10:00 Uhr

Kann Psychotherapiedas Herz nach Infarkt schützen?

Prof. Dr. med. Volker Köllner, Reha-Zentrum Seehof, Teltow

10:15 – 11:00 Uhr

Darf mein Patient Auto fahren? 

Dr. med. Gabriele Augsten, Caspar-Heinrich-Klinik Bad Driburg

11:15 – 12:30 Uhr

Fallbeispiele – wie würden Sie entscheiden? 

Dr. med. Robert Altstidl, Reha-Zentrum Bayrisch-Gmain

12:30 - 13:00 Uhr Abschlussdiskussion und Verabschiedung

Anmeldung

Sabine Mützelburg

Die Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Oktober: Chronisch kranke Kinder und Jugendliche (Veranstaltung 0435.1580) - Fällt leider aus.

Teilhabeleistungen und sozialmedizinische Beurteilung

Termin: 13.10. – 15.10.2020

Ort: Fachklinik Gaißach

Tagungsleitung:

Dr. med. Karen Hemmrich

Tagungsprogramm für Dienstag, 13.10.2020

Uhrzeit

Thema

14:00 – 14:10 Uhr

Begrüßung

Dr. med. Karen Hemmrich, Deutsche Rentenversicherung Bund

Prof. Dr. med. Edda Weimann, Fachklinik Gaißach

14:10 – 15:10 Uhr

Das Psychosomatikkonzept der Fachklinik Gaißach

Dipl. Psych. O. Gießler-Fichtner und Dr. med. Maria Baumeister, Fachklinik Gaißach

15:30 – 16:15 Uhr

Neues aus der Deutschen Rentenversicherung Bund

Franziska Ziebura, Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

16:30 – 17:45 Uhr

Zur Bewilligungspraxis in der Kinderrehabilitation: Fallbeispiele aus dem Sozialmedizinischen Dienst - Welches Votum würden Sie abgeben?

Dr. med. Ulrike Bredehöft, Deutsche Rentenversicherung Westfalen

Tagungsprogramm für Mittwoch, 14.10.2020

Uhrzeit

Thema

9:00 – 10:00 Uhr

Ambulante Reha – Aufgaben und Leistungsspektrum

Christian Seifert, Reha Vita GmbH Cottbus

10:20 – 11:20 Uhr

Reha-Ansätze bei Mobbing

Dr. med. Maike Pellarin-Schlingensiepen, Fachklinik Prinzregent Luitpold, Scheidegg

11:40 – 12:40 Uhr

Neues aus der Rehabilitation bei Mucoviszidose

Dr. med. Christian Falkenberg, Klinik Satteldüne DRV Nord, Amrum

14:00 – 15:00 Uhr

Was Reha bei Jugendlichen mit Adipositas bewirken kann

Dr. med. Ines Gellhaus, Fachklinik Sylt, Westerland

15:15 – 16:15 Uhr

Neues zu Diabetes bei Jugendlichen

Prof. Dr. med. Susanne Bechtold-Dalla Pozza

 16:35 – 17:35 Uhr

Mein Kind kann nicht allein in die Reha fahren, aber was mache ich? Konzepte für Begleitpersonen mit Führung und Besichtigung FKG in 2 Gruppen

Sibylle Koch und Stephan Ingrisch, Fachklinik Gaißach

Tagungsprogramm für Donnerstag, 15.10.2020

Uhrzeit

Thema

 9:00 – 10:00 Uhr

Bedeutung der „Off-label“-Anwendung  für die Pädiatrie

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Rascher

10:15 – 11:15 Uhr

Pädiatrische Aspekte der neuen Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma bronchiale

Dr. med. Thomas Spindler, Hochgebirgsklinik Davos

11:30 – 12:30 Uhr

Medien sinnvoll nutzen – das neue Nutzungskonzept der Fachklinik

Prof. Dr. med. Edda Weimann, Fachklinik Gaißach

12:45 - 13:00 Uhr Teilnahmebescheinigung und Verabschiedung

Anmeldung

Sabine Mützelburg

Die Anmeldung ist schriftlich erforderlich; Anmeldeschluss 6 Wochen vor Tagungsbeginn

Fortbildung für das Reha-Team

Ziel der Fortbildung ist die Qualifizierung der nicht-ärztlichen Berufsgruppen in sozialmedizinischen Fragestellungen und die Förderung der interdisziplinären Kommunikation. Die Fortbildung ist als Curriculum aufgebaut. Das erste und dritte Modul ist berufsgruppenübergreifend, das zweite Modul berufsgruppenspezifisch konzipiert. Neben der Wissensvermittlung soll vor allem die praktische Anwendung anhand von Fallbeispielen im Fokus der Veranstaltung stehen.

Es werden zwei Fortbildungsreihen angeboten. Die Fortbildungsreihen richten sich primär an alle nicht-ärztlichen therapeutischen Berufsgruppen, die an der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung mitwirken.

Für die Fortbildungsreihe I umfasst die Zielgruppe Ergotherapeuten/ Ergotherapeutinnen, Physiotherapeuten/ Physiotherapeutinnen, Sport- und Gymnastiklehrer/ Sport- und Gymnastiklehrerinnen, Sportwissenschaftler/ Sportwissenschaftlerinnen (Diplom, BA, MA), Sportlehrer/ Sportlehrerinnen (Diplom, BA, MA), Sozialarbeiter/ Sozialarbeiterinnen (Diplom, BA, MA), Sozialpädagogen/ Sozialpädagoginnen (Diplom, BA, MA), Psychologen/ Psychologinnen (Diplom, MA) und Psychologische Psychotherapeuten/ Psychologische Psychotherapeutinnen, Diätassistentinnen und Diätassistenten (Diplom, BA, MA), Oecotrophologinnen und Oecotrophologen (Diplom, BA, MA) und Ernährungswissenschaftlerinnen und Ernährungswissenschaftler (Diplom, BA, MA) in der medizinischen Rehabilitation mit somatischen und neurologischen Indikationen und Abhängigkeitserkrankungen.

Die Fortbildungsreihe II richtet sich an Psychologische Psychotherapeuten/ Psychologische Psychotherapeutinnen in der medizinischen Rehabilitation zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen und psychosomatischen Erkrankungen.

Fortbildung 2020 - Curriculum "Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung im Reha-Team“

Zielgruppe: Therapeuten und Therapeutinnen in der medizinischen Rehabilitation aus den Bereichen Psychologie, Bewegungstherapie, Ergotherapie, Ernährungstherapie und Soziale Arbeit

Weiterbildung

Weiterbildung für Ärzte

Die sozialmedizinische Weiterbildung richtet sich vorwiegend an Ärzte, die in den sozialmedizinischen Diensten von Sozialleistungsträgern, in Rehabilitationseinrichtungen oder als Gutachter für Sozialleistungsträger tätig sind.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und/oder Rehabilitationswesen erworben werden. Die Weiterbildung richtet sich in den meisten Landesärztekammern noch nach den Bestimmungen der (Muster-)Weiterbildungsordnung von 1992. Im Jahr 2003 wurde eine neue (Muster-)Weiterbildungsordnung verabschiedet, die in den Landesärztekammern derzeit umgesetzt wird.

Informationen zur ärztlichen Weiterbildung erteilen die zuständigen Landesärztekammern.

Zusatzbezeichnung Sozialmedizin

Mit der Weiterbildung im Bereich Sozialmedizin sollen in Ergänzung zur ärztlichen Fachkompetenz unter anderem Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Bewertung von

  • Art und Umfang gesundheitlicher Störungen
  • deren Ursachen und Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit im beruflichen und sozialen Umfeld

erworben werden. Fundierte Kenntnisse über die Rahmenbedingungen, Aufgaben und Leistungen des sozialen Sicherungssystems sollen es den sozialmedizinisch weitergebildeten Ärztinnen und Ärzten ermöglichen, Sozialleistungsträger in Fragen der medizinischen Versorgung zu beraten.

Die inhaltlichen Anforderungen der Weiterbildung sind in der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung aufgeführt.

Die für die Erlangung der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen angeboten.

Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen

Im Rahmen der Weiterbildung im Bereich Rehabilitationswesen sollen praxisbezogene Kenntnisse aus dem Bereich der Rehabilitation für die tägliche Arbeit mit Versicherten beziehungsweise für die sozialmedizinische Tätigkeit bei Sozialleistungsträgern erworben werden. Kenntnisse aktueller sozialmedizinischen Grundlagen, diagnostischer und rehabilitativer Möglichkeiten für rehabilitationsrelevante Indikationen sollen vertieft werden. Daneben werden unter anderem indikationsübergreifende Themen wie Zugang zur Rehabilitation, Beurteilung von Rehabilitationsbedarf, -fähigkeit und -potential sowie Rehabilitationsprognose behandelt.

Die inhaltlichen Anforderungen sind in der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung aufgeführt.

Die für die Erlangung der Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Weiterbildungseinrichtungen angeboten.

Weiterbildungseinrichtungen

Die für die ärztliche Weiterbildung in Sozialmedizin beziehungsweise Rehabilitationswesen erforderlichen theoretischen Grund- und Aufbaukurse werden an unterschiedlichen Akademien angeboten. Informationen zu den Kursen sind bei den jeweiligen Kursanbietern erhältlich.

Übersicht über die Kursanbieter für Sozialmedizin / Rehabilitationswesen

Weiterbildungen für Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld Sucht

Die Weiterbildungen sind ausschließlich für die in der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ beschriebenen Berufsgruppen vorgesehen und werden insbesondere von Diplom-Sozialarbeitern und Diplom-Sozialpädagogen, aber auch von Ärzten und Diplom-Psychologen genutzt.

Die Projektuntergruppe „Zusatzausbildungen“ des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR), jetzt Deutsche Rentenversicherung Bund, hat Kriterien für die Beurteilung von Gruppen- und Einzeltherapeuten im Tätigkeitsfeld Sucht entwickelt, die 1992 in der Zeitschrift „Deutsche Rentenversicherung“ veröffentlicht wurden. Diese Auswahlkriterien sind gemeinsam von der Renten- und Krankenversicherung überarbeitet worden und am 01. Januar 2012 in Kraft getreten (Anlage 1).

Anlage 1 (PDF, 40KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Suchtfachverbände wurden im Rahmen von Stellungnahmen und einer gemeinsamen Erörterung einbezogen. Die Anregungen der Verbände wurden aufgegriffen und insbesondere bei den Übergangsregelungen berücksichtigt.

Seit 1992 werden von den Mitgliedern der Projektuntergruppe (seit Januar 2007: Experten für Weiterbildungen) Curricula von Instituten geprüft, die ihre Weiterbildungen mit der Bitte um eine Empfehlung auf Anerkennung bei der Deutschen Rentenversicherung Bund einreichen. Die von den Gremien der Deutschen Rentenversicherung zur Anerkennung empfohlenen Weiterbildungen werden regelmäßig in einer Liste aktualisiert (Anlage 2).

Anlage 2 (PDF, 33KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Die Weiterbildungen sind ausschließlich für die in der Vereinbarung „Abhängigkeitserkrankungen“ beschriebenen Berufsgruppen vorgesehen und werden insbesondere von Diplom-Sozialarbeitern und Diplom-Sozialpädagogen, aber auch von Ärzten und Diplom-Psychologen genutzt.

Denn Gruppen- und Einzeltherapeuten in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker bedürfen einer fundierten theoretischen und praktischen Weiterbildung auf der Grundlage eines wissenschaftlich abgesicherten Psychotherapieverfahrens. Wichtige Weiterbildungsinhalte werden in den Auswahlkriterien beschrieben. Ferner sind Vorgaben zu den Prüfungsrichtlinien und Angaben zur Qualifikation der Dozenten, Lehrtherapeuten und Supervisoren aufgenommen worden. Angemessene Übergangsregelungen ermöglichen den ausbildenden Instituten und den sich in der Weiterbildung befindlichen Teilnehmern den Übergang ohne Nachteile. Ziel ist, eine weitere wisenschaftlich fundierte Qualitätsverbesserung der Weiterbildungen zu erreichen.